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Hesium domino (Reuter, 1880)
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Karminzirpe ist ein kleines Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, das durch seine spezifische Gestalt innerhalb der Zikaden auffaellt. Als Vertreter der Cicadellidae nutzt dieses Tier seine spezialisierten Mundwerkzeuge, um Pflanzensaefte als Nahrung aufzunehmen. Die Ernaehrung erfolgt dabei durch das Anstechen von Pflanzengewebe, um die dort enthaltenen Naehrstoffe zu gewinnen. In deinem Garten bevorzugt die Karminzirpe naturnahe Strukturen, die ihr Schutz und Lebensraum bieten. Ein Verzicht auf chemische Pestizide ist entscheidend, um den Bestand dieser Art zu unterstuetzen. Auch das Belassen von Laubschichten und Totholz schafft wichtige Mikroklimata, die Insekten wie der Karminzirpe das Ueberleben erleichtern. Da die Art in Deutschland auf der Vorwarnliste steht, ist ein behutsamer Umgang mit der Gartenpflege besonders wertvoll. Durch die Foerderung einer hohen Pflanzenvielfalt schaffst du die notwendige Basis fuer ihre Lebensweise. Beobachte bei deinen Streifzuegen durch das Gruen aufmerksam die Vegetation, um diese seltenen Bewohner zu entdecken.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte monatliche Aufschluesselung des Lebenszyklus. Die Aktivitaet der Art ist jedoch an die Vegetationsperiode gebunden, in der die Tiere auf geeignete Wirtspflanzen angewiesen sind.
Die Karminzirpe ist fuer den Menschen vollkommen ungefaehrlich, da sie weder sticht noch beisst. Sie gilt als unbedenklicher Bestandteil der heimischen Fauna und ist nicht als Schaedling einzustufen. Ein besonderer Schutzstatus im Sinne eines Fangverbots liegt nicht vor, jedoch ist sie aufgrund ihrer Einstufung auf der Vorwarnliste schutzbeduerftig.
Die Karminzirpe Hesium domino gehoert zur Familie der Cicadellidae innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Sie ist in Deutschland verbreitet und wird aufgrund ihrer Seltenheit in der Roten Liste in der Vorwarnliste gefuehrt. Als Insekt ist sie auf eine intakte Vegetation angewiesen, um ihren Lebenszyklus zu vollenden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.