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Hieracium auricula
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Auch bekannt als: Hieracium auricula
Unverwechselbar ist das Öhrchen-Habichtskraut (Hieracium auricula) an seinen flachen Blattrosetten, deren Blätter an der Basis oft zwei kleine, ohrförmige Fortsätze aufweisen. In deinem Naturgarten übernimmt diese ausdauernde Pflanze eine wichtige Rolle als spezialisierter Besiedler von Magerwiesen (nährstoffarme Wiesen) und feuchten Standorten. Wenn du eine robuste Art suchst, die sich durch Ausläufer (kriechende Seitensprosse) langsam ausbreitet, ist dieses Habichtskraut ideal für dich.
Robuster Bodendecker für sonnige und magere Standorte in Österreich.
Als heimische Wildpflanze ist das Öhrchen-Habichtskraut ein verlässlicher Bestandteil der regionalen Flora in Österreich. Die gelben Korbblüten bieten Nektar und Pollen für verschiedene Fluginsekten an, die auf offene, sonnige Standorte angewiesen sind. Durch die Bildung von Bodenteppichen mittels Ausläufern schützt die Pflanze den Boden vor Austrocknung und schafft geschützte Bereiche für Bodenorganismen. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, lässt sich allgemein sagen, dass die Art die pflanzliche Vielfalt auf mageren Standorten sichert.
Bitte beachte, dass das Öhrchen-Habichtskraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher ratsam, die Pflanze an Stellen zu setzen, die nicht als Spielfläche für Kleinkinder dienen. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit bekannten stark giftigen Arten, doch ein Verzehr von Pflanzenteilen sollte vermieden werden.
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Das Öhrchen-Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist in Österreich heimisch und besiedelt dort vorrangig Moore sowie wechselfeuchte Magerwiesen (Standorte mit nährstoffarmem Boden und schwankendem Wassergehalt). Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 30 Zentimetern und bildet oberirdische Ausläufer, durch die sie dichte Matten formen kann. Die hellgelben Blütenköpfe stehen meist in einer lockeren Trugdolde (verzweigter Blütenstand, bei dem die Seitenachsen die Hauptachse übergipfeln).
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.