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Pilosella derubella
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Typisch fuer das Roetliche Habichtskraut (Pilosella derubella) sind die zungenfoermigen, leuchtend gelben Bluetenkoepfchen, deren Huellblaetter oft eine charakteristische roetliche Toenung aufweisen. In deinem Naturgarten ist diese heimische Art ein wertvoller Baustein fuer die Artenvielfalt, da sie als wichtige Nahrungsquelle fuer spezialisierte Tagfalter dient. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) profitieren von ihrem Nektarangebot. Da die Pflanze eine Symbiose mit Bodenpilzen eingeht, ist sie erstaunlich widerstandsfaehig. Wenn du einen sonnigen Platz im Garten hast, kannst du mit dieser Art kaum etwas falsch machen und unterstuetzt aktiv den Schutz unserer heimischen Insektenwelt.
Scheckenfalter-Magnet: Die robuste Überlebenskünstlerin für sonnige Magerbeete.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist das Roetliche Habichtskraut eine Magnetpflanze fuer Schmetterlinge, insbesondere fuer die Gattung der Scheckenfalter. Zu den nachgewiesenen Besuchern zaehlen der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Gelbliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Auch spezialisiertere Arten wie der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) oder der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) nutzen das Nektarangebot. Sogar der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) wurde an den Blueten beobachtet. Durch die Bildung von Samen im Spaetsommer bietet die Pflanze zudem eine Nahrungsgrundlage fuer verschiedene Kleintiere und Traeger der biologischen Vielfalt im Winter.
Bitte beachte, dass Pilosella derubella als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Pflanze enthaelt, wie fuer Habichtskraeuter typisch, einen Milchsaft, der bei Kontakt mit der Haut oder den Augen Reizungen verursachen kann. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Das Roetliche Habichtskraut gehoert zur Familie der Korbbluetler (Asteraceae) und ist in Deutschland sowie Oesterreich indigen (einheimisch). Sein natuerlicher Lebensraum umfasst meist trockene Magerstandorte, wo es oft in Gemeinschaft mit spezialisierten Bodenpilzen, der sogenannten arbuskulaeren Mykorrhiza (AM), vorkommt. Morphologisch erkennt man es an der grundstaendigen Blattrosette und den milchsaftfuehrenden Staengeln. Die Pflanze ist auf der Roten Liste als nicht gefaehrdet (*) eingestuft, was sie zu einer dankbaren Wahl fuer die naturnahe Gestaltung macht.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.