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Hieracium pietroszense
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Auch bekannt als: Hieracium pietroszense
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Pietroscher Habichtskraut (Hieracium pietroszense) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen typischen gelben Korbblüten auf behaarten Stängeln ist es eine wahre Rarität für deinen Garten. Da die Pflanze auf der Roten Liste als extrem selten (Status R) geführt wird, leistest du mit ihrer Pflege einen echten Beitrag zum Artenschutz. Besonders spezialisierte Falter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Kleine Scheckenfalter (Melitaea varia) finden hier eine wichtige Lebensgrundlage. Wenn du einen kühleren Gartenplatz hast, ist dieses alpine Juwel genau die richtige Wahl für dich.
Alpines Juwel für Scheckenfalter: Retten Sie eine extrem seltene Art.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Habichtskraut ein Magnet für seltene Scheckenfalter. Besonders der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea aetherie) nutzen die Blüten als Energiequelle. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Ungarische Scheckenfalter (Melitaea ornata) zählen zu den regelmäßigen Gästen. In deinem Garten dient die Pflanze als wichtiges Trittsteinbiotop (vernetzendes Habitat), um die Bestände dieser extrem gefährdeten Art zu stützen. Die Samenstände bieten im Spätherbst zudem Nahrung für kleine Singvögel.
Bitte beachte, dass das Pietroscher Habichtskraut als nicht kindersicher eingestuft ist. Es sollte daher so gepflanzt werden, dass kleine Kinder keinen unbeaufsichtigten Zugriff darauf haben. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Pietroscher Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine indigene (einheimische) Art in Deutschland. Sein natürlicher Lebensraum sind kühle, alpine oder nördlich geprägte Standorte auf sauren Böden. Morphologisch zeichnet es sich durch eine Symbiose (Lebensgemeinschaft) mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) aus, die ihm helfen, in nährstoffarmen Umgebungen zu überleben. Die Pflanze ist perfekt an frische (mäßig feuchte) Bedingungen angepasst und bevorzugt Standorte, die nicht zu starker Hitze ausgesetzt sind.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.