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Hieracium piloselloides
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Auch bekannt als: Hieracium piloselloides
18
Arten
interagieren
24
Interaktionen
dokumentiert
An ihren leuchtend gelben, endständigen Korbblüten lässt sich das Florentiner Habichtskraut (Hieracium piloselloides) sofort erkennen. Als ausdauernde, krautige Pflanze besiedelt sie bevorzugt sonnige und trockene Stellen, an denen andere Gewächse längst aufgeben. Für die heimische Insektenwelt ist sie eine wichtige Säule, da sie nach aktuellen Bestäubungsdaten als Lebensgrundlage für spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) dient. Wenn du eine pflegeleichte Art für magere Gartenbereiche suchst, ist dieses Habichtskraut die ideale Wahl. Du schaffst damit wertvollen Lebensraum, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen.
Sonnengelber Überlebenskünstler und Magnet für seltene Scheckenfalter.
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Das Florentiner Habichtskraut ist eine unverzichtbare Nektarquelle in den Hochsommermonaten Juni und Juli. Besonders Scheckenfalter profitieren von den Blüten, darunter der Östliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Auch seltener vorkommende Arten wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) nutzen die Bestände als Nahrungsquelle. Die Samenreife im Spätsommer bietet zudem ein natürliches Futterangebot für kleine Singvögel. Durch die Besiedlung karger Flächen fördert die Pflanze die Biodiversität an Standorten, die ökologisch oft unterschätzt werden.
Das Florentiner Habichtskraut wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb in Gärten mit Kleinkindern ein achtsamer Umgang geboten ist. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte grundsätzlich vermieden werden. Da keine schweren Kontaktgifte bekannt sind, ist die normale gärtnerische Pflege bei üblicher Vorsicht unbedenklich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Florentiner Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (ursprünglich einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum umfasst Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und kiesige Pionierstandorte. Morphologisch zeichnet sich die Art durch grundständige Blattrosetten und fast blattlose, behaarte Stängel aus. Eine Besonderheit ist die AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze), eine Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen, die der Pflanze hilft, auch unter extremen Nährstoffmangelbedingungen zu gedeihen.
18 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.