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Hieracium pilosum
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Auch bekannt als: Hieracium pilosum
9
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
An den dicht weiß behaarten Blattrosetten lässt sich das Weißhaarige Habichtskraut (Hieracium pilosum) sofort erkennen. Diese filzige Behaarung dient der Pflanze als Verdunstungsschutz an ihren sonnigen Standorten. Für deinen Naturgarten ist sie ein echter Gewinn, da sie von Mai bis September eine verlässliche Nektarquelle bietet. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Kleine Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen die gelben Korbblüten gerne auf. Wenn du eine robuste, heimische Staude für magere Gartenbereiche suchst, machst du mit dieser Art alles richtig.
Fünf Monate gelbe Korbblüten: Die flauschige Tankstelle für Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Weißhaarige Habichtskraut eine wichtige Futterpflanze für spezialisierte Schmetterlinge. Insbesondere Scheckenfalter-Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Gebirgs-Scheckenfalter (Melitaea varia) profitieren von dem Angebot. Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzen die Art als Nektarquelle. Durch die lange Blütezeit von Mai bis September stellt sie über fünf Monate hinweg Energie bereit. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände zudem als kleine Nahrungsinseln für heimische Vögel.
Das Weißhaarige Habichtskraut wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle wie bei hochgiftigen Arten bekannt sind, sollten kleine Kinder im Garten beaufsichtigt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doppelgängern besteht bei genauer Betrachtung der charakteristischen weißen Behaarung kaum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,123 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Weißhaarige Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in den Bergregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Als Indigen (einheimische Art) besiedelt es bevorzugt felsige Standorte und Magerwiesen. Charakteristisch sind die grundständigen Blattrosetten und die endständigen, gelben Blütenköpfe. Die Pflanze geht eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM-Pilze im Boden, die beim Nährstofftausch helfen) ein, was ihr das Überleben auf kargen Böden ermöglicht.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.