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Hieracium racemosum
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Traubiges Habichtskraut
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer das Traubige Habichtskraut (Hieracium racemosum) ist der traubige Bluetenstand mit seinen leuchtend gelben Zungenblueten, der erst spaet im Jahr seine volle Pracht entfaltet. Diese Pflanze ist ein echter Geheimtipp fuer deinen Naturgarten, da sie als spaetbluehende Art wertvolle Energie liefert, wenn viele andere Blumen bereits verblueht sind. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) profitieren von ihrem Nektarangebot. Mit einer Wuchshoehe von genau 0,23 m passt sie wunderbar in den Vordergrund von Saeumen oder lichten Gehoelzrändern. Wenn du nach einer robusten, eher unauffaelligen, aber oekologisch wertvollen Bereicherung suchst, ist dieses Habichtskraut genau das Richtige fuer dich.
Spaetbluehender Scheckenfalter-Magnet fuer lichte Gartenplaetze.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist dieses Habichtskraut eine wichtige Nahrungsquelle fuer verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders die Gruppe der Scheckenfalter besucht die Blueten regelmaessig, darunter Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Ätherie-Scheckenfalter (Melitaea aetherie). Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzt das Nektarangebot. Da die Pflanze von Juli bis Oktober blueht, schliesst sie eine wichtige Versorgungsluecke im spaeten Sommer. Die winzigen, nur 0,31 mg leichten Samen dienen im Herbst und Winter als Nahrung fuer kleine Singvoegel, die diese gezielt an den vertrockneten Staengeln suchen.
Bitte beachte, dass das Traubige Habichtskraut laut vorliegenden Daten nicht als kindersicher eingestuft wird. Es ist zwar nicht als hochgiftig bekannt, sollte aber zur Sicherheit nicht in der direkten Reichweite von spielenden Kleinkindern gepflanzt werden, um versehentliches Verschlucken oder Hautirritationen durch den Milchsaft zu vermeiden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,233 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Traubige Habichtskraut gehoert zur grossen Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist eine krautige, nicht verholzende Pflanze, die bevorzugt an lichten Waldraendern oder in halbschattigen Saumgesellschaften waechst. Mit einer Blattflaeche von etwa 1926,53 mm² und breitblaettrigem Wuchs ist es gut an Standorte angepasst, die nicht der prallen Mittagssonne ausgesetzt sind. In unserer Region gilt es oekologisch als unbestaendig, was bedeutet, dass es mal hier und mal dort auftaucht, ohne dauerhaft an einem exakten Fleck zu verweilen. Es geht im Boden eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhizapilze) ein, was ihm hilft, Naehrstoffe effizienter aus mageren Boeden aufzunehmen.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.