Bild folgtKI-generierte IllustrationHonckenya peploides
Auch bekannt als: Salzmieren, Strandportulak, Strandsalzmiere
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Salzmiere an ihrer sukkulenten (fleischig-wasserspeichernden) Wuchsform und den breiten Blättern, die ein dichtes, nur 0,1 Meter hohes Polster bilden. In deinem Garten ist dieser einheimische Bodendecker ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt, da er spezialisierte Gäste unterstützt. Besonders die Umbra-Sonneneule (Pyrrhia umbra) und die Graue Wurzeleule (Agrotis cinerea) nutzen die Pflanze als wichtige Kinderstube für ihre Raupen. Wenn du einen vollsonnigen Platz mit nährstoffreichem Boden hast, bietet die Salzmiere einen außergewöhnlichen Anblick. Probier es in deinem Garten aus und schaffe einen Lebensraum für seltene Falter.
Spezialisierte Raupennahrung auf nur 10 Zentimetern Wuchshöhe.
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Die Salzmiere ist eine unverzichtbare Nahrungspflanze für die Raupen der Umbra-Sonneneule (Pyrrhia umbra) und der Grauen Wurzeleule (Agrotis cinerea). Von Juni bis Juli bietet sie während ihrer Blütezeit Nahrung für verschiedene Bestäuber an sonnigen Standorten. Ihre Samen sind mit 3,358 Milligramm sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und so zur Neubesiedlung von Lebensräumen beiträgt. Da sie auf nährstoffreichen Böden (Starkzehrer) wächst, wandelt sie Nährstoffe effizient in Biomasse um, die wiederum anderen Organismen im Ökosystem zugutekommt. In deinem Garten fördert sie so gezielt den Erhalt spezialisierter Nachtfalterarten.
Bitte beachte, dass die Salzmiere laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte vermieden werden, weshalb sie in Gärten mit kleinen Kindern mit Vorsicht zu verwenden ist. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unwohlsein wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.104 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 9), da die Salzmiere maximale direkte Sonne benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte kalkhaltig/basisch (Reaktion 7) und sehr nährstoffreich sein; arbeite bei Bedarf reifen Kompost ein.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die geringe Höhe von 0,1 m, ideal für den Beetvordergrund.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflege: Da die Art nicht verholzt, ist kein Rückschnitt erforderlich; sie breitet sich über Ausläufer und leichte Samen aus.
Sicherheit: Da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist, sollte sie nicht in Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden.
Gute Partnerin: Der Strand-Wegerich (Plantago maritima) ist eine ideale Begleitung, da er ähnliche Ansprüche an Boden und Licht stellt.
Die Salzmiere (Honckenya peploides) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum umfasst frische, kalkhaltige und stark nährstoffreiche Standorte, oft in Küstennähe oder an salzhaltigen Stellen. Die Pflanze wächst nicht verholzt und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0,1 Metern. Eine morphologische Besonderheit sind die sukkulenten (wasserstauenden) Blätter, die der Pflanze ein fast exotisches Aussehen verleihen und sie vor Austrocknung schützen.
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →