Bild folgtKI-generierte IllustrationPyrrhia umbra (Hufnagel, 1766)
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An der warmen, ockerfarbenen bis orangebraunen Färbung ihrer Vorderflügel lässt sich die Umbra-Sonneneule sofort erkennen. Dieser Eulenfalter (Noctuidae) erreicht eine Flügelspannweite von etwa 30 bis 35 Millimetern und zeigt zwei markante, dunkle Querlinien auf den Flügeln. In deinem Garten fliegt die Art meist in einer Generation zwischen Mai und August. Das Weibchen legt seine Eier einzeln an die Blütenknospen der Futterpflanzen ab. Die Raupen sind spezialisierte Blüten- und Samenfresser; sie bevorzugen im Sommer den Färber-Ginster (Genista tinctoria) oder die Dornige Hauhechel (Ononis spinosa). Auch die Kriech-Weide (Salix repens) und die Gewöhnliche Hasel (Corylus avellana) dienen im Frühjahr und Frühsommer als wichtige Nahrungsquelle für die Larven. Zur Überwinterung gräbt sich die Raupe in den Boden ein und verwandelt sich in eine Puppe (das Ruhestadium während der Metamorphose). Du kannst diese Art fördern, indem du heimische Wildsträucher pflanzt und auf das Umgraben im Wurzelbereich verzichtest, um die im Boden ruhenden Tiere nicht zu gefährden.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Umbra-Sonneneule sticht nicht und gilt nicht als Schädling, da sie keine Kulturpflanzen in nennenswertem Maße beeinträchtigt. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und ein vorsichtiger Umgang mit der Bodenstruktur schützt die Raupen und Puppen.
Die Umbra-Sonneneule gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige Waldränder sowie naturnahe Gärten. Der Falter ist mittelgroß und zeichnet sich durch seine charakteristische gelblich-braune Grundfärbung aus. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal ist die dunkle, fast gerade verlaufende äußere Querlinie auf den Vorderflügeln. Die Art ist vorwiegend dämmerungsaktiv, wird aber gelegentlich auch tagsüber beim Nektarsaugen an Blüten beobachtet.
22 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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