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Hyalotheca dissiliens
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Auch bekannt als: Hyalotheca dissiliens
Auffaellig sind die fadenfoermigen, gallertartigen Strukturen von Hyalotheca dissiliens, die wie zarte, schleimige Ketten im Wasser schweben. Diese Zieralge ist ein hervorragender Indikator fuer eine hohe Wasserqualitaet in deinem Gartenteich oder Moorkuebel. Da sie bevorzugt in naehrstoffarmen Gewaessern vorkommt, zeigt sie dir an, dass das biologische Gleichgewicht in deinem Wasserprojekt stimmt. Auch wenn sie keine Blueten fuer Bienen bietet, ist sie ein wichtiger Teil des Mikrokosmos, von dem viele Kleinstlebewesen profitieren. Wenn du diese seltene Art in deinem Garten entdeckst, hast du alles richtig gemacht.
Ein unsichtbarer Held fuer kristallklare und naturnahe Moorgewaesser.
Nach aktuellen Bestaeubungsdaten liegen keine spezifischen Bindungen zu Insekten wie Wildbienen oder Schmetterlingen vor. Da die Pflanze keine Blueten entwickelt, findet keine klassische Bestaeubung statt. Als Primaerproduzent (Erzeuger organischer Substanz) wandelt sie jedoch Sonnenlicht in Energie um und reichert das Wasser mit Sauerstoff an. Sie dient als wichtiger Lebensraum und Nahrungsgrundlage fuer aquatische Kleinstlebewesen, die wiederum die Basis fuer eine gesunde Nahrungskette im Teich bilden. Informationen ueber eine Relevanz als Raupenfutter oder Vogelnahrung liegen fuer diese Art nicht vor.
Laut vorliegenden Daten ist die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Da sie ausschliesslich im Wasser vorkommt, sollte im Umfeld von Gartenteichen oder Moorkuebeln bei kleinen Kindern ohnehin immer Vorsicht walten. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit bekannten giftigen Wasserpflanzen, da die spezifische gallertartige Fadenstruktur von Hyalotheca dissiliens sehr markant ist.
Licht
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Feuchtigkeit
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Hyalotheca dissiliens gehört zur Familie der Desmidiaceae (Zieralgen) innerhalb der Ordnung der Desmidiales. In unserer Region ist sie in Oesterreich heimisch und besiedelt dort vor allem stehende, saure Gewaesser wie Hochmoore. Charakteristisch ist der Aufbau aus zylindrischen Zellen, die lange Faeden bilden und von einer dicken Gallerthuelle (einer schuetzenden Schleimschicht) umgeben sind. Diese morphologische Besonderheit verleiht den Algenfaeden ein schimmerndes Aussehen unter Wasser. In der freien Natur findet man sie oft vergesellschaftet mit Torfmoosen in ungestoerten Biotopen.
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.