Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Colletidae
5
Pflanzen
besucht
7
Interaktionen
dokumentiert
Diese kleine, fast haarlos wirkende Maskenbiene (Hylaeus alpinus) erkennst du an ihrem schwarzen Körper und den charakteristischen hellen Zeichnungen im Gesicht der Männchen. Wie alle Vertreter ihrer Gattung transportiert sie den Pollen nicht in Bürsten an den Beinen, sondern verschluckt ihn in ihren Kropf (eine Erweiterung der Speiseröhre). In deinem Garten besiedelt sie bevorzugt vorhandene Hohlräume in Totholz oder markhaltige Pflanzenstängel. Die Art ist polylektisch (auf keine bestimmte Pflanzenfamilie spezialisiert) und nutzt ein breites Spektrum an Blüten. Im Juli kannst du sie an Pflanzen wie dem Scharfen Mauerpfeffer (Sedum acre) oder dem Fetthennen-Steinbrech (Saxifraga aizoides) beobachten. Auch das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum), die Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris) und die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) dienen ihr als wichtige Nahrungsquelle. Da sie nur im Juli fliegt, ist ein konzentriertes Blütenangebot in diesem Monat lebenswichtig. Du kannst sie unterstützen, indem du verblühte Stängel über den Winter stehen lässt und kleine Steinhaufen anlegst. Offene Bodenstellen sind für ihren Nestbau weniger von Bedeutung. Sorge für eine Vielfalt an heimischen Wildpflanzen, um ihren Energiebedarf zu decken.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Maskenbienen sind für Menschen völlig harmlos und ihr Stachel ist zu schwach, um unsere Haut zu durchdringen. Wie alle heimischen Wildbienen stehen sie unter allgemeinem Naturschutz. Eine Verwechslung mit Wespen ist aufgrund ihrer geringen Größe und der fehlenden gelben Warnfarbe unwahrscheinlich.
Die Gebirgs-Maskenbiene gehört zur Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) und der Familie der Colletidae (Urbienen). Sie ist in den Hochlagen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Ihre Nistbiologie ist geprägt durch die Nutzung vorhandener Hohlräume, wobei die Brutzellen mit einem speziellen, membranartigen Drüsensekret ausgekleidet werden. Morphologisch (körperbaulich) ist sie eng mit anderen Maskenbienen verwandt und oft nur durch Experten sicher von diesen zu unterscheiden.
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →