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Du erkennst die Reseda-Maskenbiene an ihrem zierlichen, fast haarlosen und tiefschwarzen Körper sowie den namensgebenden hellen Flecken im Gesicht, die bei den Männchen wie eine Maske wirken. Mit einer Größe von etwa sieben Millimetern ist sie recht klein und erinnert im Flug eher an eine winzige Wespe. Diese Wildbiene bringt nur eine Generation im Jahr hervor und ist im Hochsommer aktiv. Zur Eiablage nutzt sie bevorzugt vorhandene Hohlräume, wie alte Käferfraßgänge in Totholz oder markhaltige Pflanzenstängel. In ihrer Ernährung ist sie streng spezialisiert (oligolektisch) und sammelt Pollen fast ausschließlich an der Gelben Reseda (Reseda lutea) oder der Färber-Reseda (Reseda luteola). Da sie keine Sammelhaare an den Beinen besitzt, transportiert sie den Pollen in ihrem Kropf, einer speziellen Erweiterung der Speiseröhre. Die Larven wachsen in Brutzellen heran, die von der Mutterbiene mit einem seidigen, wasserdichten Sekret ausgekleidet werden. Den Winter verbringt das Tier als Ruhelarve geschützt in seinem Nest, bevor es im nächsten Frühsommer schlüpft. Du kannst ihr helfen, indem du heimische Reseda-Arten pflanzt und abgestorbene Stängel sowie Altholz im Garten belässt.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Reseda-Maskenbiene ist absolut friedfertig und ihr winziger Stachel ist viel zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
unknown
Generationen pro Jahr
multivoltin
Die Reseda-Maskenbiene (Hylaeus garrulus) gehört zur Familie der Urbienen (Colletidae) und ist in wärmebegünstigten Lagen Mitteleuropas verbreitet. Sie zeichnet sich durch eine spezialisierte Lebensweise aus, bei der sie für die Brutversorgung auf Resedagewächse angewiesen ist. Markantes Merkmal der Gattung ist das Fehlen einer äußeren Sammeleinrichtung für Pollen. In Gärten besiedelt sie gern sonnige Säume und Totholzelemente, sofern die passenden Futterpflanzen in der Nähe wachsen.
•SAFEGUARD Pollinator Traits — CC BY 4.0SAFEGUARD Pollinator Traits contributors (wild-bee release 2024-09-22; hoverfly release 2024-03-26).
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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Stand: 07.05.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.