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Hypochaeris glabra
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Auch bekannt als: Hypochaeris glabra
22
Arten
interagieren
30
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Kahle Ferkelkraut durch seine zarten, gelben Blütenköpfchen auf, die an schlanken, fast blattlosen Stängeln über der Bodenrosette stehen. Da diese Pflanze nach der Roten Liste als stark gefährdet (Stufe 2) gilt, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Besonders seltene Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene finden hier wertvolle Nahrung. Wenn du eine sandige, sonnige Ecke in deinem Garten hast, ist dieser kleine Überlebenskünstler genau die richtige Wahl für dich.
Gefährdete 18-Zentimeter-Kostbarkeit: Rettungsanker für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Kahle Ferkelkraut eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Insekten. Sechs verschiedene Scheckenfalterarten, darunter der Flockenmagerwiesen-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia), besuchen die Blüten. Auch die Helle Erdhummel und die seltene Veränderliche Hummel nutzen das Angebot von Juni bis Oktober. Unter den Wildbienen profitieren besonders die Rotbeinige Furchenbiene und die Zottige Schmalbiene. Da die Samen nur etwa 0,65 mg wiegen, werden sie leicht vom Wind davongetragen und dienen in der kalten Jahreszeit als winzige Futterportionen für Kleinvögel.
Bitte beachte, dass das Kahle Ferkelkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich, die Pflanze nicht in direktem Kontaktbereich von Spielzonen zu pflanzen. Bei der Gartenarbeit können Handschuhe helfen, falls du empfindlich auf die Inhaltsstoffe von Korbblütlern reagierst.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,175 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Kahle Ferkelkraut (Hypochaeris glabra) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist eine indigene Art, die vor allem in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) vorkommt und kalkarme, saure Böden bevorzugt. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0.18 m und zeichnet sich durch eine flache Rosette aus breitblättrigen, fast unbehaarten Blättern aus. Mit ihren extrem leichten Samen nutzt sie den Wind zur Fernausbreitung in der Landschaft.
20 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.