Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Juncus alpinoarticulatus subsp. alpinoarticulatus
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Juncus alpinoarticulatus subsp. alpinoarticulatus
3
Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
An ihren fast schwärzlichen, kugeligen Blütenköpfchen, die an den Enden der steifen Stängel sitzen, lässt sich die Alpen-Binse (Juncus alpinoarticulatus subsp. alpinoarticulatus) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist sie eine wertvolle Bereicherung für feuchte Stellen, da sie spezialisierten Faltern wie dem Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder dem Mauerfuchs (Lasiommata maera) als Lebensraum dient. Da sie auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen kalkreichen, feuchten Standort hast, wird sie sich bei dir sichtlich wohlfühlen.
Stolze 48 cm Natur pur: Die perfekte Wahl für kalkreiche Sumpfbeete.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Alpen-Binse eine wichtige Futterpflanze für Schmetterlinge. Besonders der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und der Mauerfuchs (Lasiommata maera) nutzen diese Art. Die Ausbreitung der Pflanze erfolgt über den Wind, da die Samen mit einem Gewicht von nur 0,0182 mg extrem leicht sind. Durch ihre Bindung an die arbuskuläre Mykorrhiza (AM) fördert sie zudem ein gesundes Pilzgeflecht im Boden. Als indigene Art trägt sie zur biologischen Vielfalt in Feuchtbiotopen bei, die in unserer Kulturlandschaft immer seltener werden.
Die Alpen-Binse wird als nicht kindersicher eingestuft. Zwar ist sie nicht im klassischen Sinne hochgiftig, doch die steifen Halme können bei unvorsichtigem Spielen zu mechanischen Verletzungen an Augen oder Haut führen. Achte daher auf eine geschützte Pflanzung, wenn kleine Kinder im Garten unterwegs sind.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,476 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Alpen-Binse gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist in Deutschland und der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Flachmoore und sickernasse Feuchtwiesen (basenreiche Standorte). Die Pflanze wächst als ausdauerndes Gras und erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,48 m. Trotz ihrer Einordnung als Binse weist sie eine breitblättrige Blattform auf und ist ökologisch eng an das Vorhandensein von arbuskulärer Mykorrhiza (AM - eine Symbiose mit Bodenpilzen) gebunden.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.