Bild folgtKI-generierte IllustrationKickxia spuria subsp. spuria
Auch bekannt als: Kickxia spuria subsp. spuria
13
Arten
interagieren
13
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst das Eiblättrige Tännelkraut an seinen behaarten, fast runden Blättern und den kleinen, gelb-violetten „Löwenmäulchen“-Blüten mit dem markanten Sporn. Als Archäophyt (Pflanze, die schon vor 1492 bei uns heimisch wurde) ist es ein wertvoller Schatz für spezialisierte Schmetterlinge wie den Goldenen Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) oder den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe). Trotz seiner geringen Wuchshöhe von 0,23 m bringt es Leben in sonnige Gartenbereiche und fördert die Vielfalt. Da die Art auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz. Probiere es doch mal an einer warmen, offenen Stelle in deinem Garten aus.
Ein seltener Kalk-Spezialist: Rettungsanker für 8 bedrohte Scheckenfalter-Arten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Kraut eine wichtige Futterquelle für spezialisierte Falter. Insbesondere der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) und Arten wie der Wegerich-Scheckenfalter (Melitaea cinxia) oder der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) profitieren von den Blüten. Auch alpine Wandergäste wie der Alpen-Perlmuttfalter (Boloria pales) besuchen die Pflanze. Die Samen sind mit nur 0,373 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch Wind ermöglicht. Da die Pflanze eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) eingeht, trägt sie aktiv zur Gesundheit des Bodenökosystems bei.
In Bezug auf die Gartensicherheit gilt die Pflanze als nicht kindersicher. Es ist daher ratsam, Kinder und Haustiere beim Kontakt mit der Pflanze zu beaufsichtigen und sie keinesfalls für den Verzehr einzuplanen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.226 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze viel Licht benötigt (Lichtzahl 7).
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal, er sollte jedoch kalkhaltig (basisch) sein.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte mäßig feucht (frisch) bleiben, aber Staunässe muss vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im Frühling von März bis Mai oder im Herbst bis November in die Erde.
Wuchs: Mit einer fixen Höhe von 0,23 m wächst es eher in die Breite; plane ausreichend Platz ein.
Pflege: Ein Rückschnitt ist während der Blütezeit nicht nötig; lass die Samen für die Selbstaussaat stehen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Samen (0,373 mg) gerne über den Wind.
Gute Partnerin: Der Gelbe Reseda (Reseda lutea) – er teilt die Vorliebe für kalkhaltige Standorte und ergänzt das Tännelkraut ökologisch hervorragend.
Das Eiblättrige Tännelkraut (Kickxia spuria subsp. spuria) gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). In Mitteleuropa findet man es natürlicherweise oft auf kalkhaltigen Äckern oder an sonnigen Böschungen. Die Pflanze wächst krautig und meist flach am Boden ausgebreitet, wobei sie eine Blattfläche von etwa 1102,0 mm² ausbildet. Charakteristisch sind die gestielten, breit-eiförmigen Blätter, die der Unterart ihren Namen geben. Es handelt sich um eine mäßig warme Standorte bevorzugende Art, die eng an unsere historische Kulturlandschaft gebunden ist.
13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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