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Primula glutinosa
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Unverwechselbar ist die Klebrige Primel durch ihre tiefvioletten Blüten und die namensgebenden, klebrigen Blätter, die sich in kleinen Rosetten am Boden sammeln. Im Naturgarten ist sie eine wertvolle Spezialistin für kalkfreie Standorte und alpine Pflanzungen. Besonders der seltene Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) profitiert von ihrem Vorkommen als wichtige Nahrungsquelle. Da sie mit einer Wuchshöhe von nur 0,04 m sehr kompakt bleibt, ist sie die ideale Wahl für deine Pflanztröge oder den Steingarten. Wenn du ein sonniges, kalkfreies Plätzchen hast, wird sie dich jedes Jahr zuverlässig mit ihrer intensiven Farbe belohnen.
Alpine Zwergin mit großer Wirkung: Ein Muss für den kalkfreien Steingarten.
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In der alpinen Tierwelt spielt die Klebrige Primel eine wichtige Rolle als Nahrungsquelle für spezialisierte Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie eine essenzielle Ressource für den Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydryas aurinia). Durch ihre frühe Blütezeit bietet sie wertvollen Nektar in Höhenlagen, in denen das Angebot oft noch knapp ist. Dank ihrer AM-Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Pilzen) verbessert sie zudem die Nährstoffaufnahme in kargen Böden. Obwohl sie winzig klein ist, trägt sie so zur Stabilität sensibler Gebirgsökosysteme bei.
Die Klebrige Primel ist in allen Teilen, besonders in Wurzeln und Blättern, leicht giftig. Sie enthält Saponine und Primin, das bei Kontakt Hautreizungen auslösen kann; trage beim Pflanzen am besten Handschuhe. Bei einer Vergiftung durch Einnahme kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,04 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Klebrige Primel (Primula glutinosa) gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae) und ist in den Hochgebirgen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Urgesteinsrasen (Pflanzengesellschaften auf kalkfreiem Gestein) und Schneetälchen in der alpinen Stufe. Morphologisch zeichnet sie sich durch drüsig-klebrige Blätter und einen unverholzten Wuchs aus. Mit einer Wuchshöhe von lediglich 0,04 m ist sie perfekt an die extremen Bedingungen im Hochgebirge angepasst.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.