Bild folgtKI-generierte IllustrationLaburnum anagyroides
Auch bekannt als: Gemeiner Goldregen
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt der Gewöhnliche Goldregen (Laburnum anagyroides) durch seine bis zu 30 Zentimeter langen, leuchtend gelben Blütenkaskaden auf, die wie flüssiges Gold von den Zweigen hängen. Er wächst als kleiner Baum mit kleeartigen, dreizähligen Blättern. Für deinen Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er spezialisierten Insekten wie der Blauen Holzbiene (Xylocopa violacea) und der Waldhummel (Bombus sylvarum) eine wichtige Nahrungsquelle bietet. Auch als Kinderstube für Nachtfalter wie den Mondvogel (Phalera bucephala) spielt er eine ökologische Schlüsselrolle. Wenn du einen sonnigen Standort hast, kannst du mit diesem Baum einen prachtvollen Akzent setzen.
Goldener Blütenrausch und wertvolle Kinderstube für prächtige Nachtfalter.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Goldregen eine wichtige Nektarquelle für die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea) und die Waldhummel (Bombus sylvarum). Auch Schmetterlinge wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) besuchen die Blüten regelmäßig. Er dient zudem als unverzichtbare Raupenfutterpflanze für den Mondvogel (Phalera bucephala), die Ahorn-Rindeneule (Acronicta aceris) und die Chi-Eule (Antitype chi). In den gelben Blütenständen findet die Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) oft einen idealen Jagdplatz. Seine schweren Samen (30 mg) fallen meist in die Nähe des Baumes und tragen zur lokalen Verjüngung bei.
Vorsicht: Der Goldregen ist in allen Teilen – besonders Blüten, Rinde und Samen – durch Alkaloide (Cytisin) sehr giftig. Eine Vergiftung erfolgt durch Einnahme. Die Pflanze ist daher nicht kindersicher und für Haushalte mit Tieren ungeeignet. Im Notfall kontaktiere sofort den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
6.546 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (Lichtzahl 6). Er gedeiht am besten dort, wo er Licht bekommt, aber nicht der extremen Mittagshitze ausgesetzt ist.
Boden: Er bevorzugt kalkhaltige oder basische Böden (Reaktionswert 8). Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist völlig ausreichend.
Feuchtigkeit: Die Pflanze liebt es eher trocken bis mäßig feucht (Feuchtezahl 4). Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze den Goldregen idealerweise im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst (September-November), solange der Boden offen ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, da er von Natur aus eine schöne Krone bildet.
Wuchsraum: Beachte bei der Planung seine Endhöhe von 6.55 m.
Pflanzpartner: Gute Partnerin ist der Rote Hartriegel (Cornus sanguinea) – beide schätzen kalkhaltige Standorte und bilden zusammen einen ökologisch wertvollen Waldrandcharakter.
Der Gewöhnliche Goldregen gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen. Er ist in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas heimisch und besiedelt als wärmeliebende Art vorzugsweise lichte Wälder und sonnige Hänge. Morphologisch zeichnet er sich durch seine glatte Rinde und die Schmetterlingsblüten aus, die in hängenden Trauben angeordnet sind. In unseren Breiten erreicht er eine Wuchshöhe von genau 6.55 m. Er lebt in Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (Wurzelpilze), die ihn bei der Nährstoffaufnahme unterstützen.
1 Video zu Gewöhnlicher Goldregen

11 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →