Bild folgtKI-generierte IllustrationAntitype chi
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An ihrer stattlichen Größe lässt sich Antitype chi sofort erkennen. Dieser Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) bringt pro Jahr eine Generation hervor. Im Mai schlüpfen die jungen Raupen aus den Eiern, die den Winter überdauert haben. Die Raupen sind polyphag (an keine feste Futterpflanze gebunden) und ernähren sich von vielen heimischen Wildpflanzen. Zu ihrem Speiseplan gehören unter anderem der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea), der Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata) und die Große Brennnessel (Urtica dioica). Auch die Wasser-Schwertlilie (Iris pseudacorus) wird von den Larven gerne als Nahrungsquelle genutzt. Die ausgewachsenen Falter sind von August bis September aktiv und suchen in der Dämmerung nach Nektar. Du kannst dieses Tier in deinem Garten fördern, indem du Wildkräuter wie die Kohl-Gänsedistel (Sonchus oleraceus) oder die Sal-Weide (Salix caprea) nicht entfernst. Die Überwinterung erfolgt als Ei, das an geschützten Stellen in der Vegetation abgelegt wird. Mit einer Körpermasse von rund 0,04 Gramm gehört der Falter zu den robusteren Arten seiner Familie. Sorge für eine strukturreiche Umgebung mit Steinen oder Mauern, damit das Tier tagsüber einen Ruheplatz findet. So leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieser heimischen Schmetterlingsart.
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Diese Art ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Antitype chi besitzt keinen Stachel und kann auch nicht beißen. Da sie keine Gefahr für den Menschen darstellt, kannst du dich unbesorgt an ihrer Beobachtung in der Abenddämmerung erfreuen.
Antitype chi gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In Mitteleuropa ist sie vor allem in der Schweiz und in Belgien verbreitet, wobei sie kühle Standorte bevorzugt. Mit ihrer stattlichen Größe und der hellen Färbung ist sie hervorragend an das Leben auf steinigen Untergründen angepasst. Die Art lebt polyphag (von verschiedenen Pflanzenarten fressend), was ihr das Überleben in vielfältigen, naturnahen Lebensräumen ermöglicht.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
cold
13 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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