Bild folgtKI-generierte IllustrationLantana camara
Auch bekannt als: Wandelröschen, Wandelrose
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
8
Arten
interagieren
111
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Wandelröschen einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen verholzten Trieben und den auffällig breitblättrigen Blättern erreicht dieser Strauch eine stattliche Wuchshöhe von genau 2,79 m. Als ausdauernder Blüher zeigt es von Mai bis tief in den Dezember hinein seine markanten Blütenstände. Auch wenn unsere Daten keine spezifischen Beziehungen zu einzelnen Insektenarten aufführen, bereichert die außergewöhnlich lange Blühphase das Gartenbild über viele Monate hinweg. Da die Pflanze nicht kindersicher ist, solltest du den Standort in deinem Garten mit Bedacht wählen. Achte darauf, dass dieses Eisenkrautgewächs ausreichend Platz erhält, um seine volle Pracht zu entfalten.
Dauerblüher der Extraklasse: Von Mai bis Dezember ein strukturstarker Gartenanker.
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Durch die extrem lange Blütezeit von Mai bis Dezember bietet das Wandelröschen eine über acht Monate verfügbare Struktur im Garten. Mit einem Samengewicht von 8,0096 mg werden die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) über kurze Distanzen oder durch Tiere verbreitet. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten für heimische Arten vorliegen, ist die Pflanze ökologisch vor allem als Langzeit-Blüher in einer Zeit wertvoll, in der viele heimische Stauden bereits verblüht sind. Die breitblättrigen Blätter mit einer Fläche von 1042,65 mm² bieten zudem Sichtschutz und Struktur für das Gartenmikroklima.
Das Wandelröschen ist sehr giftig, insbesondere die unreifen Beeren und das Kraut enthalten schädliche Terpene (Lantaden). Bei einer Vergiftung durch Einnahme kontaktiere bitte sofort den Giftnotruf unter 0228 19 240. Die Pflanze ist nicht kindersicher und sollte außerhalb der Reichweite von Haustieren stehen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Dez
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.785 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze das Wandelröschen im Frühjahr (April bis Mai) aus, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Standort: Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz, um die lange Blühphase von Mai bis Dezember zu unterstützen.
Boden: Der Untergrund sollte durchlässig sein; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Platzbedarf: Berücksichtige bei der Standortwahl die Wuchshöhe von 2,79 m.
Gießen: In den Sommermonaten benötigt der Strauch regelmäßig Wasser, da die großen Blätter viel Feuchtigkeit verdunsten.
Rückschnitt: Ein kräftiger Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert die Verzweigung und den Blütenreichtum.
Winterschutz: Da die Pflanze verholzt, aber frostempfindlich ist, muss sie in einem kühlen, hellen Raum überwintert werden.
Gute Partnerin: Die Echte Bergminze (Clinopodium menthifolium) – sie ist heimisch, liebt sonnige Standorte und ergänzt das Wandelröschen ökologisch durch ein spätes Nahrungsangebot für Insekten.
Das Wandelröschen (Lantana camara) gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae) und wächst als verholzter Strauch. Mit einer Blattfläche von 1042,65 mm² und einer fixen Wuchshöhe von 2,79 m bildet es kräftige Strukturen im Gartenraum. Die Ausbreitung der Samen erfolgt über Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von 8,0096 mg, was auf eine Tierverbreitung oder kurze Distanzen hindeutet. Ursprünglich aus tropischen Gebieten stammend, wird es in Mitteleuropa aufgrund seiner Frostempfindlichkeit meist als Kübelpflanze kultiviert, die den Sommer über im Freien verbringt.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →