Bild folgtKI-generierte IllustrationLantana camara
Auch bekannt als: Wandelröschen, Wandelrose
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
Wer das Wandelröschen (Lantana camara) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Die Blütenstände bestehen aus vielen kleinen Einzelblüten, die im Aufblühen ihre Farbe von Gelb über Orange nach Rot verändern. Als erfahrener Biologe schätze ich sie vor allem wegen ihrer extrem langen Blütezeit, die von Mai bis in den Dezember reicht. Da die Art als nicht kindersicher eingestuft ist, solltest du bei der Standortwahl in deinem Garten umsichtig vorgehen. Obwohl für diese Art keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, sorgt sie durch ihre lange Präsenz für eine kontinuierliche Bereicherung der Gartenflora. Wenn du einen sonnigen Platz frei hast, bietet sie dir ein faszinierendes Farbspiel über viele Monate hinweg.
Farbenfrohe Dauerblüherin: Das Wandelröschen blüht unermüdlich von Mai bis Dezember.
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Das Wandelröschen zeichnet sich durch eine außergewöhnlich lange Blütezeit von Mai bis Dezember aus. In diesem Zeitraum stellt es eine dauerhafte Struktur im Garten dar und bietet über acht Monate hinweg eine blühende Kulisse. Da in der aktuellen Datenbasis keine spezifischen Beziehungen zu Bestäubern wie Wildbienen oder Schmetterlingen verzeichnet sind, können keine konkreten Artennamen als Profiteure genannt werden. Auch Daten zur Relevanz als Raupenfutterpflanze oder zur Nutzung der Samen durch Vögel fehlen in den vorliegenden Aufzeichnungen. Die ökologische Funktion im Garten beschränkt sich daher nach aktueller Datenlage auf die Funktion als langanhaltender Blütenspender.
Das Wandelröschen ist ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Beerenfrüchte, gelten als giftig und sollten nicht verzehrt werden. In Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren ist daher besondere Vorsicht geboten. Eine Verwechslungsgefahr mit ungiftigen heimischen Arten ist aufgrund der sehr spezifischen Blütenform und der rauen Blätter nahezu ausgeschlossen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Dez
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.79 m
Wähle einen sonnigen, warmen Standort für dein Wandelröschen, da es viel Licht für die Blütenbildung benötigt.
Der Boden sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai, sobald kein Frost mehr zu erwarten ist.
Alternativ kannst du auch im Herbst bis Ende November pflanzen, solange der Boden noch offen und bearbeitbar ist.
Gieße das Wandelröschen regelmäßig, aber achte darauf, dass die Erde zwischendurch immer wieder oberflächlich abtrocknet.
Eine Düngung im Abstand von zwei Wochen unterstützt die langanhaltende Blütenbildung bis in den frühen Winter.
Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr regt eine dichte Verzweigung und somit einen reicheren Blütenansatz an.
Zur Vermehrung lassen sich im Spätsommer Stecklinge (abgeschnittene Triebspitzen zur Bewurzelung) nutzen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – beide lieben vollsonnige Plätze und ergänzen sich hervorragend in einem robusten Gartenbeet.
Das Wandelröschen (Lantana camara) wird botanisch der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae) zugeordnet. Laut Datenlage gilt die Art in Österreich (Austria) als heimisch und besiedelt dort bevorzugt sonnige Standorte. Die Pflanze wächst strauchartig und trägt gegenständige (sich am Stängel gegenüberstehende), eiförmige Blätter mit gesägtem Rand und einer auffallend rauen Oberfläche. Typisch für die Morphologie sind die Trugdolden (verzweigte Blütenstände), deren Einzelblüten sich durch einen genetisch gesteuerten Farbwechsel während der Reife auszeichnen.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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