Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena nigroaenea (Kirby, 1802)
160
Pflanzen
besucht
367
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Erzfarbene Düstersandbiene an ihrem kräftigen, dunklen Körper mit einem metallisch-bronzefarbenen Glanz auf dem Hinterleib und der dichten, braunen Behaarung auf dem Brustabschnitt. Diese Wildbiene bringt nur eine Generation pro Jahr hervor, wobei die Weibchen ihre Eier einzeln in unterirdischen Brutröhren ablegen. Im zeitigen Frühjahr ab März besucht sie bevorzugt den Wurzelnden Hahnenfuß (Ranunculus repens) oder den Raps (Brassica napus) zur Nektaraufnahme. Da ihre Flugzeit bis in den Juni reicht, findest du sie im Frühsommer auch an der Ackerbohne (Vicia faba) oder der Färber-Resede (Reseda luteola). Die Larven ernähren sich ausschließlich von dem Pollenvorrat, den das Muttertier in die Brutzellen einträgt. Die Biene überwintert bereits fertig entwickelt als Imago (voll ausgebildetes Insekt) in ihrer verschlossenen Erdzelle tief im Boden, um im nächsten Frühjahr als eine der ersten Arten zu schlüpfen. Du kannst die Art fördern, indem du offene Bodenstellen in sonniger Lage als Nistplatz zulässt und heimische Doldenblütler wie die Gewöhnliche Bärenklau (Heracleum sphondylium) in deinem Garten pflanzt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese Sandbiene ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der für die Bestäubung deiner Obstbäume und Wildpflanzen sorgt. Sie ist friedfertig und nutzt ihren schwachen Stachel nur bei extremer Bedrängnis, wobei dieser die menschliche Haut meist gar nicht durchdringen kann. Eine Umsiedlung ist weder notwendig noch aufgrund ihres gesetzlichen Schutzes zulässig.
Die Erzfarbene Düstersandbiene gehört zur Familie der Andrenidae (Sandbienen) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt verschiedene Lebensräume von Gärten bis zu Waldrändern. Mit einer Körperlänge von etwa 13 bis 15 Millimetern ist sie fast so groß wie eine Honigbiene, wirkt aber durch ihre dunkle Färbung und den metallischen Schimmer deutlich düsterer. Als solitäre (einzeln lebende) Art baut jedes Weibchen sein eigenes Nest im Boden, oft in direkter Nachbarschaft zu Artgenossen, ohne jedoch einen Staat zu bilden.
160 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →