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Lasioglossum angusticeps
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Die Schmalköpfige Schmalbiene (Lasioglossum angusticeps) lässt sich durch ihren charakteristisch schmalen Kopfbau von anderen Wildbienenarten unterscheiden. Als Vertreterin der Insekten gehört sie zur Gruppe der Wildbienen, die in deinem Garten eine wichtige Rolle bei der Bestäubung spielen. Diese Art ist oligolektisch, was bedeutet, dass sie bei der Nahrungssuche auf eine eng begrenzte Auswahl an Pflanzenfamilien spezialisiert ist. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist ein vielfältiges Angebot an heimischen Blütenpflanzen in deinem Garten essenziell für ihr Überleben. Die Lebensweise dieser Bienen ist durch eine solitäre Lebensweise geprägt, bei der jedes Weibchen sein eigenes Nest anlegt. Als Nistplatz dienen meist offene Bodenstellen oder markhaltige Stängel, weshalb du auf den Einsatz von Pestiziden verzichten solltest. Auch das Belassen von Totholz und ungestörten Bodenbereichen bietet wertvolle Strukturen für die Ansiedlung. Durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schaffst du eine sichere Umgebung für diese spezialisierten Bestäuber. Beobachte in den warmen Monaten aufmerksam die Blüten, um diese kleinen, aber ökologisch wertvollen Insekten zu entdecken.
Die Schmalköpfige Schmalbiene ist ein friedfertiges Insekt, das für den Menschen keine Gefahr darstellt und nicht aggressiv reagiert. Wie alle Wildbienen ist sie ein wertvoller Nützling, der durch seine Bestäubungsleistung zur Stabilität deines Gartens beiträgt.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
oligolektisch
Generationen pro Jahr
univoltin
Die Schmalköpfige Schmalbiene (Lasioglossum angusticeps) wird innerhalb der Ordnung der Hautflügler in die Familie der Halictidae eingeordnet. Sie ist in weiten Teilen Europas, darunter in Österreich und der Schweiz, heimisch. Als Wildbiene zeichnet sie sich durch eine spezialisierte Ernährungsweise aus und besiedelt verschiedene Lebensräume, in denen sie ihre Nester anlegt.
•SAFEGUARD Pollinator Traits — CC BY 4.0SAFEGUARD Pollinator Traits contributors (wild-bee release 2024-09-22; hoverfly release 2024-03-26).
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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Stand: 26.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.