Bild folgtKI-generierte IllustrationLasioglossum fratellum
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Du erkennst diese kleine, dunkel gefärbte Wildbiene an ihrem sehr schlanken Körperbau und dem flinken Flugverhalten in Bodennähe. Die Wald-Schmalbiene gehört zu den polylektischen (auf viele Pflanzenfamilien spezialisierten) Arten, was sie zu einem unkomplizierten Gast in deinem Garten macht. Von April bis September kannst du sie beobachten, wie sie emsig Pollen für ihren Nachwuchs sammelt. Ihre Nester legt sie bevorzugt in selbstgegrabenen Gängen im Erdboden an, weshalb offene Bodenstellen ohne dichten Bewuchs für sie lebensnotwendig sind. Auf ihrem Speiseplan stehen unter anderem der Steifhaarige Löwenzahn, das Jakobs-Greiskraut und die Blutwurz. Auch an Weidenröschen, wie dem Kleinblütigen oder dem Berg-Weidenröschen, sowie an verschiedenen Kratzdisteln findet sie reichlich Nahrung. Sogar an der Sonnenblume in deinem Beet kannst du sie beim Blütenbesuch beobachten. Um ihr zu helfen, solltest du sonnige, unbewachsene Erdstellen im Garten belassen und heimische Wildstauden fördern. Als Nützling trägt sie wesentlich zur Bestäubung deiner Pflanzen bei.
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Die Wald-Schmalbiene ist für dich völlig harmlos und verhält sich friedfertig; ihr Stachel ist zudem viel zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz und sollte in ihrem Lebensraum nicht gestört werden.
Diese Biene gehört zur Familie der Halictidae (Furchenbienen) innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Als bodennistende Art gräbt sie Gänge in das Erdreich, um dort ihre Brutkammern für die Larven anzulegen. Von optisch sehr ähnlichen Verwandten aus der Gattung der Schmalbienen (Lasioglossum) lässt sie sich im Feld meist nur schwer unterscheiden.
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53 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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