Bild folgtKI-generierte IllustrationLathraea squamaria
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Aufrechte Schuppenwurz, lathrée écailleuse, Schuppenwurz
4
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
An ihren fleischigen, blassrosa Blütenständen, die im zeitigen Frühjahr fast wie Pilze aus dem Boden schießen, lässt sich die Gewöhnliche Schuppenwurz (Lathraea squamaria) sofort erkennen. Da sie kein Blattgrün besitzt, lebt sie als Vollschmarotzer (Pflanze, die alle Nährstoffe von einer Wirtspflanze bezieht) an den Wurzeln von Bäumen. Für Deinen Naturgarten ist sie wertvoll, da sie früh im Jahr Nektar für die Honigbiene (Apis mellifera) und die Hosenbiene (Dasypoda) bietet. Wer alte Gehölze im Garten hat, kann diesen faszinierenden Überlebenskünstler mit etwas Geduld ansiedeln. Schau doch mal unter Deinen Haselsträuchern nach, ob Du diesen seltenen Gast schon entdeckst.
Geheimnisvolle Frühaufsteherin: Ein seltener Naturschatz unter Deiner Hasel.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert vor allem die Honigbiene (Apis mellifera) von dem frühen Nektarangebot der Gewöhnlichen Schuppenwurz (Lathraea squamaria). Auch verschiedene Arten der Hosenbiene (Dasypoda) besuchen die tiefen Blütenröhren zur Nahrungsaufnahme. Da die Pflanze oft schon im März blüht, stellt sie eine kritische Energiequelle für Insekten dar, die nach dem Winter erwachen. Da sie keine grünen Pflanzenteile besitzt, spielt sie als Raupenfutterpflanze keine Rolle. Die Samenverbreitung erfolgt häufig durch Ameisen, was die biologische Aktivität im Bodenbereich Deines Gartens unterstützt.
Die Gewöhnliche Schuppenwurz (Lathraea squamaria) ist nicht kindersicher und wird als schwach giftig eingestuft. Ein Verzehr der Pflanzenteile kann zu Unwohlsein führen, weshalb sie nicht für Gärten mit sehr kleinen Kindern empfohlen wird. Eine Verwechslungsgefahr mit essbaren Wildpflanzen besteht aufgrund des ungewöhnlichen, schuppigen Aussehens ohne echtes Grün jedoch kaum.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mär – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.282 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen schattigen Platz unter alten Gehölzen, idealerweise im Bereich der Kronenträufe.
Boden: Die Schuppenwurz benötigt frischen, also mäßig feuchten Gartenboden, der niemals ganz austrocknet.
Ein normaler Nährstoffgehalt (Mittelzehrer) ist für die Entwicklung absolut ausreichend.
Pflanzzeit: Eine direkte Pflanzung ist schwierig; am besten erfolgt die Ansiedlung durch Aussaat frischer Samen zwischen Juni und August.
Da die Pflanze an Wurzeln schmarotzt, musst Du die Samen direkt in den Wurzelbereich potenzieller Wirtsbäume bringen.
Pflege: Ein Rückschnitt oder Düngung ist nicht erforderlich, da die Pflanze oberirdisch nur kurz sichtbar ist.
Lasse das herabgefallene Laub der Wirtsbäume als Winterschutz und Feuchtigkeitsspeicher am Boden liegen.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist die Hasel (Corylus avellana). Sie dient als idealer Wirtsbaum, teilt die Standortansprüche und bietet den notwendigen Schatten für die Entwicklung der Schuppenwurz.
Die Gewöhnliche Schuppenwurz (Lathraea squamaria) gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie weit verbreitet und besiedelt vorzugsweise frische Laubmischwälder und Auen. Als Vollschmarotzer entzieht sie den Wurzeln ihrer Wirte Wasser und Nährstoffe, weshalb sie keine grünen Blätter zur Photosynthese (Energiegewinnung aus Sonnenlicht) benötigt. Man erkennt sie im Frühjahr an den 10 bis 25 Zentimeter hohen, fleischigen Blütenständen, die mit blassen Schuppenblättern besetzt sind.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.