Bild folgtKI-generierte IllustrationLeiobunum rotundum (Latreille, 1798)
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Der Braunrückenkanker (Leiobunum rotundum) fällt in deinem Garten sofort durch seinen fast kreisrunden, winzigen Körper und die extrem langen, dünnen Beine auf. Diese Spinnentiere gehören zur Ordnung der Weberknechte (Opiliones), die im Gegensatz zu Webspinnen keinen zweigeteilten Körper und keine Giftdrüsen besitzen. Du findest die Tiere oft an Hauswänden oder im Gebüsch, wo sie geschickt über die Vegetation klettern. Als Allesfresser (Omnivore) ernähren sie sich von kleinsten wirbellosen Tieren, organischen Resten oder Pflanzensäften, was sie zu einer nützlichen Gesundheitspolizei macht. Besonders häufig halten sie sich auf Pflanzen wie der Großen Brennnessel (Urtica dioica subsp. dioica) oder dem Blut-Ampfer auf. Auch an Beständen des Japanischen Staudenknöterichs oder der Schlitzblättrigen Brombeere kannst du diese flinken Kletterkünstler beobachten. Die Tiere sind dämmerungsaktiv (vorwiegend in der Abenddämmerung wach) und suchen tagsüber Schutz an schattigen Plätzen. Für das ökologische Gleichgewicht sind sie wertvoll, da sie Abfälle im Garten verwerten. Du kannst den Tieren helfen, indem du Totholzstapel oder dichte Hecken als Rückzugsorte belässt. Achte darauf, auf Pestizide (chemische Schädlingsbekämpfungsmittel) zu verzichten, um ihre Lebensgrundlage zu schützen.
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Der Braunrückenkanker ist für dich vollkommen harmlos und besitzt keine Giftklauen, die uns gefährlich werden könnten. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz, ist aber ein nützlicher Bestandteil der heimischen Artenvielfalt. Du kannst ihn bedenkenlos in deinem Garten gewähren lassen.
Der Braunrückenkanker (Leiobunum rotundum) gehört zur Familie der Sclerosomatidae innerhalb der Ordnung der Weberknechte (Opiliones). Er ist in weiten Teilen Mitteleuropas, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie in Belgien weit verbreitet. Diese Art bevorzugt feuchte, schattige Standorte wie Waldränder, Gärten oder Parkanlagen. Als heimischer Vertreter unserer Fauna besiedelt er sowohl die Krautschicht (bodennahe Pflanzenwelt) als auch höhere Vegetationsschichten.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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