Bild folgtKI-generierte IllustrationReynoutria japonica
Auch bekannt als: Japanischer Flügelknöterich, Fallopia japonica, Spiessknöterich
Invasive Art — EU-Unionsliste
Diese Art steht auf der EU-Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (DVO (EU) 2016/1141, zuletzt geändert durch DVO (EU) 2025/1422). Besitz, Zucht, Transport und Freisetzung sind EU-weit verboten. Gelistet seit: 07.08.2025.
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Arten
interagieren
34
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
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Der Japanische Staudenknöterich ist als nicht kindersicher eingestuft. Er gilt zwar nicht als klassische Giftpflanze, sollte aber dennoch nicht verzehrt werden; besonders die hohlen Stängel verleiten Kinder oft zum Spielen. Bei versehentlichem Verzehr oder Unsicherheiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte im Garten darauf, dass keine Pflanzenteile in den Kompost gelangen, da sie extrem regenerationsfähig sind.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.668 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Japanische Staudenknöterich gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen. Ursprünglich aus Ostasien stammend, ist er in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittlerweile weit verbreitet, oft an Ufern oder auf Schuttflächen. Morphologisch auffällig ist sein krautiger Wuchs ohne Verholzung, kombiniert mit einer enormen Blattfläche von über 8000 mm². Die Vermehrung erfolgt oft über das leichte Diasporengewicht (Samengewicht) von etwa 1,3 mg, was eine weite Verbreitung durch den Wind ermöglicht.
20 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•EU-Unionsliste invasiver Arten — DVO (EU) 2016/1141 konsolidiert bis 2025/1422, EUR-Lex CELEX:02016R1141-20250807 (Amtliches Recht der EU, frei nutzbar)
•INBO Union List — Adriaens T, Oldoni D (2025), DOI: 10.15468/97aucj (CC0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →