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Leontodon crispus
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Auch bekannt als: Leontodon crispus
3
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
An den krausen, grau-grün behaarten Blättern lässt sich der Krause Löwenzahn (Leontodon crispus) sofort erkennen. Anders als sein bekannter Namensvetter aus dem Rasen bleibt er kompakt und wirkt durch seine raue Behaarung fast wie eine Gebirgspflanze. In deinem Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er an extremen, trockenen Standorten überlebt, die für viele andere Arten zu lebensfeindlich sind. Wenn du sonnige, steinige Ecken hast, ist dieser robuste Korbblütler eine ideale Wahl für dich.
Robuster Überlebenskünstler für sonnige Trockenmauern und Steingärten.
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Der Krause Löwenzahn ist ein wichtiger Baustein in ökologisch wertvollen Trockenlebensräumen. Da er in Österreich heimisch ist, bietet er eine verlässliche Nahrungsquelle für die dortige Insektenwelt. Seine gelben Korbblüten produzieren Nektar und Pollen zu einer Zeit, in der viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände als wichtige Nahrung für heimische Vögel wie den Stieglitz. Mit seinen tiefen Wurzeln hilft er zudem, lockeren Boden an Hängen vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser) zu bewahren. Er fördert somit ein stabiles Ökosystem in den oft vernachlässigten, trockenen Gartenbereichen.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Der Kontakt mit dem enthaltenen Milchsaft kann bei empfindlicher Haut zu Reizungen führen, weshalb man beim Hantieren vorsichtig sein sollte. Ein Verzehr der Pflanzenteile ist aufgrund der starken Bitterstoffe nicht zu empfehlen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,221 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Krause Löwenzahn (Leontodon crispus) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In unserer Region ist er vor allem in Österreich heimisch, wo er bevorzugt trockene Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) und felsige Hänge besiedelt. Er bildet eine bodenständige Blattrosette aus, aus der schuppige Stängel mit meist nur einer gelben Endblüte emporwachsen. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre hohe Trockenresistenz und die charakteristische Behaarung aus, die sie vor starker Sonneneinstrahlung schützt.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.