Bild folgtKI-generierte IllustrationLepidium virginicum
Auch bekannt als: Lepidium virginicum
5
Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
An den tellerförmigen Schötchenfrüchten, die sich dicht entlang der oberen Stängelabschnitte aufreihen, lässt sich die Virginische Kresse (Lepidium virginicum) sofort erkennen. Als Kreuzblütengewächs ist sie eine robuste Bereicherung für den Naturgarten, die besonders durch ihre Genügsamkeit besticht. Nach aktuellen Beobachtungen profitiert vor allem der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) von ihr, während die feinen Samen eine wichtige Nahrungsquelle für das Rebhuhn darstellen. Wenn du eine Pflanze suchst, die auch auf trockeneren Flächen zuverlässig wächst und Insekten wie Vögeln dient, machst du mit ihr alles richtig.
0,4 Meter pure Lebenskraft: Tankstelle für Falter und Kinderstube für Raupen.
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Die ökologische Bedeutung dieser Art ist beachtlich, da sie gezielt vom Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) als Nahrungsquelle und zur Eiablage aufgesucht wird. Die Raupen finden an den Blättern eine optimale Lebensgrundlage. Im Spätsommer wandelt sich der Nutzen: Dann bieten die reifenden Schötchen energiereiche Nahrung für Vögel wie das Rebhuhn. Da die Samen leicht sind und durch Wind verbreitet werden, dient die Pflanze als Pionierart in deinem Garten. Sie schließt Lücken auf offenem Boden und bietet so auch in trockenen Phasen eine stabile Lebensbasis für spezialisierte Insekten und Samenfresser.
Bitte beachte, dass die Virginische Kresse als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du sie daher eher im hinteren Bereich der Beete oder in geschützten Zonen pflanzen. Die Pflanze selbst ist zwar nicht als hochgiftig bekannt, sollte aber dennoch nicht verzehrt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.4 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), um eine reiche Blüte zu fördern.
Der Boden sollte frisch bis mäßig trocken sein (Feuchtewert 4); vermeide Staunässe.
Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ohne zusätzliche Düngung reicht völlig aus.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai.
Halte bei der Planung die endgültige Wuchshöhe von 0.4 m im Blick.
Die Pflanze vermehrt sich willig durch Selbstaussaat; ihre Samen sind mit 0.4832 mg sehr leicht und werden vom Wind verbreitet.
Ein Rückschnitt ist nicht notwendig; lasse die Stände für die Tierwelt über den Winter stehen.
Gute Partnerin: Die Wilde Möhre (Daucus carota) – sie hat ähnliche Ansprüche an Licht und Boden und ergänzt das Nahrungsangebot für Insekten hervorragend.
Die Virginische Kresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und zur Ordnung der Senfartigen. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, ist sie in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) weit verbreitet. Sie besiedelt bevorzugt sonnige Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Rohbodenflächen). Mit einer Wuchshöhe von 0.4 m und ihren schmalen, breitblättrigen Laubblättern ist sie eine typische krautige Erscheinung auf neutralen bis schwach sauren Böden.
2 Videos zu Virginische Kresse


2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →