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Leucanthemella serotina
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Auch bekannt als: Leucanthemella serotina, Späte Margerite, Europäische Herbstmargerite
Wer die Sumpf-Aster (Leucanthemella serotina) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren strahlend weißen Zungenblüten (den äußeren Strahlenblättern) und der markanten gelbgrünen Mitte ist sie im herbstlichen Garten eine wahre Erscheinung. Da sie erst im September und Oktober blüht, stellt sie eine unverzichtbare Futterquelle dar, wenn die meisten anderen Wildpflanzen bereits verblüht sind. Sie bietet späten Bestäubern die nötige Energie für die Überwinterung oder den Vogelzug. Wenn du einen feuchten Gartenbereich ökologisch aufwerten möchtest, ist diese Staude eine hervorragende Wahl.
Weiße Blütenpracht im Herbst: Die späte Rettung für hungrige Bestäuber.
Die Sumpf-Aster fungiert im Naturgarten als ökologische Brücke in den Winter. Durch ihre späte Blütezeit im September und Oktober füllt sie eine kritische Lücke im Nahrungsangebot für Bestäubergruppen, die noch spät im Jahr aktiv sind. In den hohlen, stabilen Stängeln finden zudem verschiedene Insektenlarven einen geschützten Platz für die kalte Jahreszeit. Die nach der Blüte verbleibenden Samenstände dienen Vögeln als wichtige Futterquelle im Winter. Da sie sehr standfest ist, bleibt dieser Wert für die Tierwelt bis weit in das nächste Frühjahr hinein erhalten.
Die Sumpf-Aster ist als nicht kindersicher eingestuft. Bei empfindlichen Personen kann der Kontakt mit Pflanzenteilen Hautreizungen hervorrufen. Trage beim Rückschnitt vorsorglich Handschuhe und kontaktiere bei versehentlicher Aufnahme oder Unwohlsein den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Sep – Okt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Sumpf-Aster (Leucanthemella serotina) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Südosteuropa, wobei sie in Mitteleuropa bevorzugt in Feuchtwiesen (nährstoffreiche, dauerhaft nasse Standorte) und an Gewässerrändern siedelt. Botanisch zeichnet sie sich durch ihre wechselständigen, lanzettlichen Blätter aus, die am Rand deutlich gesägt sind. Trotz ihrer stattlichen Erscheinung bewahrt sie einen sehr aufrechten und standfesten Wuchs.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.