Bild folgtKI-generierte IllustrationLeucanthemum adustum
Auch bekannt als: Leucanthemum adustum
15
Arten
interagieren
29
Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren strahlend weißen Zungenblüten (den äußeren, blattähnlichen Blüten) und dem leuchtend gelben Zentrum fällt die Berg-Margerite (Leucanthemum adustum) sofort auf. Diese heimische Wildpflanze ist für deinen Garten besonders wertvoll, da sie auf Trockenstandorten spezialisiert ist und seltenen Schmetterlingen wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) als wichtige Nahrungsquelle dient. Da sie auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen sonnigen, kalkreichen Platz hast, wird sie sich bei dir sehr wohlfühlen.
Kalkliebende Schönheit: Ein unverzichtbarer Magnet für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Berg-Margerite eine wichtige Anlaufstelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders die Scheckenfalter-Arten profitieren von ihr, darunter der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia). Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und verschiedene Moorfalter suchen die Blüten auf. Durch das geringe Gewicht der Samen dient sie zudem als Windstreuer und besiedelt so neue Lebensräume. Da sie indigen (einheimisch) ist, fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein und unterstützt die Artenvielfalt auf kargen Standorten.
Die Berg-Margerite ist nach vorliegenden Daten nicht als kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Korbblütlern können die enthaltenen Stoffe bei direktem Hautkontakt bei empfindlichen Personen Kontaktallergien auslösen. Ein vorsichtiger Umgang im Familiengarten ist daher ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.516 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Lichtwert 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhält.
Boden: Der Untergrund sollte mager und nährstoffarm sein (Schwachzehrer). Ideal ist ein kalkhaltiger oder basischer Boden (Reaktionswert 8).
Feuchtigkeit: Die Pflanze bevorzugt trockene bis mäßig feuchte Bedingungen; vermeide Staunässe unbedingt.
Pflanzzeit: Setze die Margerite im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Plane mit einem Platzbedarf für eine Höhe von 0.52 m.
Pflege: Da sie ein Mittelzehrer bis Schwachzehrer ist, musst du sie nicht düngen. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert die Vitalität.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind der Wiesensalbei (Salvia pratensis) oder die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – beide teilen die Vorliebe für trockene, kalkreiche Standorte.
Die Berg-Margerite gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie lichte Wälder auf kalkhaltigem Untergrund. Als Krautige Pflanze (nicht verholzend) erreicht sie eine Wuchshöhe von genau 0.52 m. Charakteristisch sind ihre breitblättrigen Laubblätter und die Ausbreitung der Samen über den Wind, was durch das geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0.249 mg ermöglicht wird.
2 Videos zu Berg-Margerite


10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →