
Leucorrhinia pectoralis
Auch bekannt als: Grosse Moosjungfer
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Heimisch — Deutschland
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Die Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis) erkennst du an ihrer mittleren Körpergröße, der weißen Stirn und den markanten Flecken auf dem dunklen Hinterleib. Als geschickter Luftjäger erbeutet sie andere Insekten direkt im Flug und verzehrt diese oft noch während sie fliegt. Ihre Larven leben über einen längeren Zeitraum am Grund von Stillgewässern, wo sie räuberisch von kleinen Wasserlebewesen existieren. Zum Schlupfvorgang (Übergang vom Wasserleben zum Landleben) kriechen die Larven an stabilen Pflanzenhalmen aus dem Wasser, um ihre Larvenhülle zu verlassen. In deinem Garten ist diese Libelle ein nützlicher Gast, da sie ein wichtiger Teil des ökologischen Gleichgewichts ist. Um die Art zu fördern, kannst du einen sonnigen, fischfreien Gartenteich mit dichter Unterwasservegetation anlegen. Achte darauf, dass das Gewässer nährstoffarm (wenig gelöste Nährstoffe enthaltend) bleibt, um den empfindlichen Larven gerecht zu werden. Ein naturnaher Teich bietet den notwendigen Lebensraum für die Entwicklung dieser geschützten, heimischen Libellenart.
Schlupf der erwachsenen Libellen aus dem Larvenstadium
Flugzeit, Paarung und Eiablage in das Gewässer
Larvenentwicklung am Gewässergrund
Überwinterung als Larve im Wasser.
Die Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis) ist für Menschen harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Sie ist gesetzlich streng geschützt und darf in ihrem Bestand nicht beeinträchtigt werden. Als nützlicher Insektenjäger bereichert sie die Artenvielfalt in jedem naturnahen Garten.
Ernährung & Verhalten
Generationen pro Jahr
semivoltin
Die Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis) ist eine Libellenart aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae). Sie ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch und besiedelt bevorzugt moorige oder nährstoffarme Stillgewässer. Als mittelgroßes Insekt ist sie eng an spezifische Wasserqualitäten gebunden, weshalb sie als Bioindikator (Anzeiger für die ökologische Qualität eines Lebensraums) gilt. Die taxonomische (die Einordnung in das System der Lebewesen betreffende) Einordnung erfolgt in die Gattung Leucorrhinia.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•De Knijf et al. (2025) — OdonTraits Europe: A comprehensive traits dataset for European dragonflies and damselflies [Dataset]. Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17248816 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_506076897
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Stand: 25.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.