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Linaria alpina subsp. alpina
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Auch bekannt als: Linaria alpina subsp. alpina
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren kräftig violetten Lippenblüten mit dem leuchtend orangefarbenen Fleck lässt sich das Alpen-Leinkraut (Linaria alpina subsp. alpina) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist dieser winzige Gebirgsbewohner ein wichtiger Nektarspender für spezialisierte Falter wie den Alpen-Perlmuttfalter (Boloria pales) oder den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe). Da es als Pionierpflanze (Erstbesiedler offener Flächen) gilt, eignet es sich hervorragend, um karge Lücken in Steinmauern oder im Steingarten ökologisch aufzuwerten. Mit dieser Wahl förderst du gezielt die Artenvielfalt der alpinen Fauna. Wenn du einen sonnigen, steinigen Platz hast, machst du mit dieser Pflanze alles richtig.
Violettes Juwel mit nur 6 cm Höhe: Eine Rettungsinsel für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Alpen-Leinkraut eine lebenswichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Scheckenfalter. Besonders profitieren der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia), der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) und der Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina). Auch seltenere Arten wie der Idunas Scheckenfalter (Euphydryas iduna) und der Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea celadussa) fliegen die Blüten an. Die Pflanze bietet zudem dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) wertvollen Nektar. Durch das geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,27 mg können die Samen leicht durch den Wind in neue Gartenbereiche getragen werden, wodurch kleine Trittsteinbiotope entstehen.
Das Alpen-Leinkraut ist in der Datenbank als nicht kindersicher aufgeführt. Da es Inhaltsstoffe enthält, die bei empfindlichen Personen oder Haustieren Reizungen hervorrufen können, ist Vorsicht beim Standort in der Nähe von Spielbereichen geboten. Im Falle eines Unfalls kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,064 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Alpen-Leinkraut gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und ist in den Gebirgsregionen Deutschlands und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige (basische) Schutthalden und alpine Felsfluren, wo es als niedrige, krautige Pflanze wächst. Mit einer Wuchshöhe von nur 0,06 m ist es perfekt an extreme Standorte angepasst. Die fleischigen, blaugrauen Blätter dienen als Wasserspeicher, was der Pflanze das Überleben auf sonnenexponierten Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) ermöglicht. Es handelt sich um eine indigene (einheimische) Art, die eng mit der alpinen Dynamik von Fels und Schutt verbunden ist.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.