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Linaria spartea
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Auch bekannt als: Ruten-Leinkraut
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Arten
interagieren
16
Interaktionen
dokumentiert
An den leuchtend gelben Rachenblüten mit ihrem charakteristischen langen Sporn lässt sich das Besen-Leinkraut (Linaria spartea) sofort erkennen. Es wächst zierlich mit sehr schmalen Blättern und ist eine Bereicherung für jeden sonnigen Sandgarten. Diese Art ist ökologisch besonders wertvoll, da sie nach aktuellen Daten als wichtige Futterquelle für seltene Schmetterlinge wie den Goldenen Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) oder den Roten Scheckenfalter (Melitaea didyma) dient. Mit der Pflanzung hilfst du, diese bedrohten Arten in deiner Region gezielt zu unterstützen. Wenn du trockene, magere Standorte hast, machst du mit dieser Wahl für deinen Naturgarten alles richtig.
Gelber Frühlingsstar: Die wichtigste Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Leinkraut eine lebenswichtige Ressource für eine Vielzahl spezialisierter Edelfalter. Besonders Scheckenfalter wie der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) und der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) steuern die Blüten im April gezielt an. Auch der Alpenglanz-Perlmuttfalter (Boloria pales) sowie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) finden hier eine wertvolle Nektarquelle. Die Arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) fördert zudem die Gesundheit des Bodenlebens. Durch die Ansiedlung dieser seltenen Pflanze stärkst du ein komplexes ökologisches Geflecht und bietest gefährdeten Insektenarten eine seltene Nahrungsgrundlage.
Das Besen-Leinkraut (Linaria spartea) wird als nicht kindersicher eingestuft. Da die Pflanze Inhaltsstoffe besitzt, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können, ist im Garten mit kleinen Kindern oder Haustieren Vorsicht geboten. Eine Verwechslung mit essbaren Wildkräutern ist aufgrund der sehr schmalen Blätter und der markanten gelben Spornblüten jedoch nahezu ausgeschlossen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,354 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Besen-Leinkraut gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und zur Gattung der Leinkräuter (Linaria). Es ist vorwiegend im westlichen Europa heimisch und besiedelt in unserer Region bevorzugt trockene, sandige Standorte wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Eine morphologische Besonderheit sind die zygomorphen Blüten (spiegelsymmetrische Blütenform), die an eine Löwenmaul-Form erinnern. Die Pflanze geht zudem eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ein, um die Nährstoffaufnahme an kargen Plätzen zu optimieren.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.