Bild folgtKI-generierte IllustrationLindernia dubia
Auch bekannt als: Lindernia dubia
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Große Büchsenkraut (Lindernia dubia) durch seinen zierlichen, nur 0.09 m hohen Wuchs an feuchten Ufern auf. Auch wenn diese Art als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanze) gilt und mittlerweile als invasiv eingestuft wird, bietet sie im Spätsommer wertvollen Nektar. Besonders der Admiral (Vanessa atalanta) steuert die kleinen Blüten gerne an, und auch die Rotrückige Sklavenameise (Formica rufibarbis) sucht die Bestände regelmäßig auf. Da die Pflanze nährstoffreiche Schlammzonen liebt, bereichert sie ökologisch sensible Bereiche deines Gartenteichs, sofern du ihre Ausbreitung im Blick behältst. Hast du den Admiral schon einmal an diesen späten Blüten beobachtet?
Späte Hilfe am Teichrand: Eine wichtige Station für den Admiral im Spätsommer.
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Das Große Büchsenkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Da keine detaillierten Verzehrstudien vorliegen, sollten Eltern und Haustierbesitzer vorsorglich darauf achten, dass keine Pflanzenteile gegessen werden. Im Falle eines Verdachts auf eine Unverträglichkeit oder Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Aug – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.091 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Große Büchsenkraut gehört zur Familie der Büchsenkrautgewächse (Linderniaceae) und stammt ursprünglich aus Nordamerika. In Deutschland, Österreich und der Schweiz besiedelt es als Pionierpflanze (Art, die neu entstandene Lebensräume schnell besetzt) offene, schlammige Bodenflächen an Gewässerrändern. Die krautige Pflanze erreicht eine exakte Wuchshöhe von 0.09 m und verholzt nicht. Charakteristisch sind die breitblättrigen Blätter und die Vorliebe für Wärme sowie kalkhaltige, basische Untergründe. Da sie als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Stickstoffbedarf) gilt, zeigt sie besonders nährstoffreiche Standorte zuverlässig an.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →