Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Formicidae
Engl.: Red Barbed Ant
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Die Rotbärtige Sklavenameise (Formica rufibarbis) ist eine etwa 4 bis 8 Millimeter große, flinke Ameise mit rötlichem Brustabschnitt und einer charakteristischen dunklen Zeichnung auf dem Rücken. In Ihrem Garten bemerken Sie dieses Tier oft als agilen Einzelgänger an sonnigen Stellen oder auf Blütenköpfen. Diese Art baut ihre Nester vorzugsweise unterirdisch im Boden, was die Bodenbelüftung (Durchmischung des Erdreichs mit Luft) nachhaltig fördert. Als Allesfresser sammeln die Arbeiterinnen Insekten, besuchen aber auch Pflanzen wie den Gewöhnlichen Löwenzahn oder die Wiesen-Margerite zur Energieaufnahme. Auch Potentilla argentea subsp. impolita und die Zypressen-Wolfsmilch werden regelmäßig aufgesucht. Durch das Verschleppen von Samen trägt sie zur natürlichen Ausbreitung von Pflanzen wie dem Steppen-Wundklee oder der Acker-Winde bei. Als Gärtner profitieren Sie von ihrer Anwesenheit, da sie die Bodenqualität verbessert und Schadinsekten im Zaum hält. Zur Unterstützung reicht es oft schon, sonnige Bodenstellen unbepflanzt zu lassen oder flache Steine als Wärmequelle anzubieten.
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Dieses Insekt ist für Menschen harmlos, kann aber bei Neststörung mit Ameisensäure (einem Abwehrsekret) oder kleinen Bissen reagieren. Es handelt sich um einen wertvollen Nützling, der die Bodenstruktur verbessert und zur biologischen Schädlingskontrolle beiträgt.
Die Rotbärtige Sklavenameise (Formica rufibarbis) gehört zur Familie der Ameisen (Formicidae) und zur Gattung der Waldameisen (Formica). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie bevorzugt offene, sonnenexponierte (der Sonne ausgesetzte) Standorte besiedelt. Die Arbeiterinnen erreichen eine Körperlänge von 4 bis 7,5 Millimetern. Als bodennistende Art spielt sie eine zentrale Rolle bei der Zersetzung organischer Stoffe und der Umschichtung von Erdschichten.
21 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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