Bild folgtKI-generierte IllustrationLiriodendron tulipifera
Auch bekannt als: Tulpenbaum
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Arten
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dokumentiert
Schon von weitem fällt der Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) durch seine markante, fast quadratisch wirkende Blattform auf. Du erkennst ihn zudem im Mai an seinen großen, gelb-grünen Blüten, die tatsächlich an Tulpen erinnern. Für deinen Naturgarten ist dieser Baum ein wertvoller Strukturgeber, der durch seine enorme Größe Lebensraum in der Vertikalen schafft. Da für diese Art keine spezifischen Insektenbeziehungen in der Datenbank vorliegen, lässt sich die Förderung einzelner Wildbienenarten nicht konkret benennen. Er bietet jedoch Vögeln geschützte Nistplätze in der hohen Krone. Wenn du ausreichend Platz im Garten hast, triffst du mit diesem imposanten Baum eine hervorragende Wahl für das Kleinklima.
Ein herrschaftlicher Riese mit tulpengleichen Blüten für große Gärten.
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Nach den vorliegenden Daten liegt die Hauptblütezeit im Mai. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern in der Datenbank hinterlegt sind, lässt sich der Nutzen für spezialisierte Insekten nicht beziffern. Als großkroniges Gehölz ist der Baum jedoch ein wichtiger Sauerstoffproduzent und trägt massiv zur Kühlung des Mikroklimas (kleinräumiges Klima in der direkten Umgebung) bei. Vögel nutzen das dichte Laubwerk während der Sommermonate als sicheren Rückzugsort vor Fressfeinden. Das herabfallende Laub zersetzt sich gut und bildet im Herbst eine wertvolle Humusschicht für Bodenorganismen.
Der Tulpenbaum ist als nicht kindersicher eingestuft. Alle Teile der Pflanze, besonders die Rinde und die Blätter, enthalten Tulipiferin und andere Alkaloide (pflanzliche Wirkstoffe), die bei Verzehr giftig wirken können. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du daher besonders aufmerksam sein oder auf eine Pflanzung verzichten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
49.78 m
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit viel Platz zur Entfaltung.
Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich und stets ausreichend feucht sein.
Vermeide kalkreiche Böden, da der Baum empfindlich auf einen zu hohen pH-Wert (Säuregrad des Bodens) reagiert.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte bei der Pflanzung darauf, den Wurzelballen nicht zu beschädigen, da die fleischigen Wurzeln sehr empfindlich sind.
In den ersten Standjahren solltest du den Baum bei sommerlicher Trockenheit regelmäßig durchdringend wässern.
Eine Mulchschicht (Abdeckung aus organischem Material) hilft, die Feuchtigkeit gleichmäßig im Boden zu halten.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist meist nicht erforderlich und würde den natürlichen Wuchs stören.
Die Vermehrung ist im Hausgarten schwierig und erfolgt meist über spezialisierte Baumschulen.
Gute Partnerin: Der Wald-Geißbart (Aruncus dioicus).
Diese heimische Staude teilt die Vorliebe für frische, nährstoffreiche Böden und gedeiht prächtig im Halbschatten der großen Baumkrone.
Der Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) gehört zur Familie der Magnoliengewächse (Magnoliaceae) und stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. Er ist ein sommergrüner Laubbaum, der eine stattliche, oft symmetrische Krone ausbildet. Ein besonderes Merkmal ist die Kambiumschicht (die Wachstumsschicht direkt unter der Rinde), die bei Verletzungen einen aromatischen Duft verströmt. Die Blüten sind zwittrig und weisen zahlreiche Staubblätter auf, was typisch für entwicklungsgeschichtlich sehr alte Pflanzengruppen ist. In unserer Region wird er aufgrund seiner Frosthärte und dekorativen Erscheinung geschätzt.
7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →