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Lycopodium clavatum subsp. clavatum
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Auch bekannt als: Lycopodium clavatum subsp. clavatum
An ihren aufrechten, keulenförmigen Sporenständen lässt sich die Art sofort erkennen. Der Keulen-Bärlapp (Lycopodium clavatum subsp. clavatum) ist ein faszinierendes Urzeitgewächs, das mit seinen kriechenden Trieben wie ein immergrüner Teppich am Boden liegt. In der Natur ist er selten geworden und steht auf der Roten Liste 3 (gefährdet), weshalb du mit ihm einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz in deinem Garten leistest. Er geht eine lebensnotwendige Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ein, was ihn zu einem Zeiger für einen intakten Boden macht. Da er keine Blüten im herkömmlichen Sinne bildet, bietet er zwar keinen Nektar, schafft aber ein wichtiges Mikroklima für spezialisierte Kleinstlebewesen am Boden. Wenn du ein Herz für botanische Raritäten hast, ist dieser Pflegling genau das Richtige für dich.
Ein lebendes Fossil für den Garten: Seltener Artenschutz auf 13 Zentimetern.
Als Farnverwandter nimmt der Keulen-Bärlapp eine Sonderstellung im Ökosystem ein. Da er keine Blüten besitzt, findet keine Bestäubung durch Insekten statt; stattdessen reifen von Juni bis September Sporen in den gelblichen Kolben. Diese Sporen sind mit 0,0 mg so leicht, dass sie zur Fernausbreitung durch den Wind befähigt sind. Obwohl keine direkten Futterbeziehungen für Raupen oder Bienen in den Daten vorliegen, ist seine Anwesenheit als Rote-Liste-Art ein Zeichen für hohe Standortqualität. Er bietet bodennahen Wirbellosen durch seinen dichten, immergrünen Wuchs ganzjährig Schutz und Feuchtigkeit. Mit der Ansiedlung dieser gefährdeten Art stärkst du die regionale Biodiversität in Deutschland und der Schweiz nachhaltig.
Der Keulen-Bärlapp ist nicht kindersicher, da alle Pflanzenteile schwach giftige Alkaloide enthalten und auf keinen Fall verzehrt werden dürfen. Auch für Haustiere ist die Pflanze ungeeignet. Die feinen Sporen sind zudem hochgradig entzündlich und sollten von offenem Feuer ferngehalten werden. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,126 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Keulen-Bärlapp gehört zur Familie der Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) und ist eine indigen (einheimisch) vorkommende Gefäßsporenpflanze in Deutschland und der Schweiz. Er besiedelt natürlicherweise nährstoffarme Heiden und lichte Nadelwälder, bevorzugt auf sauren Böden. Morphologisch ist er durch kriechende, nicht verholzte Sprossen geprägt, die eine Wuchshöhe von genau 0,13 m erreichen. Seine winzigen Blätter sind breitblättrig geformt und haben eine Blattfläche von lediglich 2,39 mm². Statt Samen produziert er extrem leichte Sporen mit einem Gewicht von 0,0 mg, die sich durch den Wind weit verbreiten können.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.