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Macrotylus quadrilineatus (Schrank, 1785)
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Viergestreifte Dicknase ist ein Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezifische Koerperzeichnung auszeichnet. Als Vertreter der Weichwanzen (Miridae) besitzt sie einen eher weicheren Koerperbau, der sie von anderen Wanzenarten unterscheidet. Diese Tiere ernaehren sich zoophytophag, was bedeutet, dass sie sowohl pflanzliche Säfte aufnehmen als auch kleine Insekten jagen. In deinem Garten profitierst du von ihrer Anwesenheit, da sie als Teil der natuerlichen Schaedlingskontrolle fungieren. Um diesen Insekten einen Lebensraum zu bieten, solltest du auf den Einsatz von Pestiziden verzichten, da diese die empfindlichen Populationen stark dezimieren. Zudem foerdert das Belassen von Totholz und strukturierten Pflanzbereichen die Ansiedlung. Da die Art in Deutschland als gefaehrdet eingestuft ist, leistet jeder naturnahe Garten einen wichtigen Beitrag zu ihrem Erhalt. Achte darauf, dass du natuerliche Strukturen wie Laubschichten im Herbst nicht vollstaendig entfernst, um Ueberwinterungsmoeglichkeiten zu erhalten. Ein Verzicht auf chemische Mittel schont nicht nur diese seltene Art, sondern das gesamte oekologische Gleichgewicht deines Gartens.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschluesselung der Lebensphasen fuer diese spezifische Art.
Die Viergestreifte Dicknase ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und sticht nicht. Da sie als Nuetzling gilt, der zur Regulation anderer Insekten beitraegt, ist sie ein willkommener Gast im Garten. Die Art steht aufgrund ihrer Gefaehrdung unter besonderer Beobachtung.
Die Viergestreifte Dicknase (Macrotylus quadrilineatus) gehoert zur Familie der Miridae innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Sie ist in Deutschland heimisch und wird aufgrund ihrer Seltenheit in der Roten Liste in der Kategorie 3 als gefaehrdet gefuehrt. Die Lebensweise ist durch eine gemischte Ernaehrung gepraegt, wobei sie als Insekt sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrungsquellen nutzt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.