Bild folgtKI-generierte IllustrationMaculinea teleius (Bergstrasser, 1779)
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An der bläulichen Färbung und der engen Bindung an den Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) lässt sich der Große Moorbläuling sofort erkennen. Dieser Schmetterling ist bei uns heimisch und zeigt sich ausschließlich im Juli (Monat 7). In diesem kurzen Zeitraum findet die einzige Generation des Jahres statt, in der die Paarung und Eiablage erfolgen. Die Weibchen legen ihre Eier direkt an den Blütenköpfen des Großen Wiesenknopfs (Sanguisorba officinalis) ab, welcher sowohl Nektarquelle für die Falter als auch Futterpflanze für die Raupen ist. Da die Art monophag (auf eine einzige Futterpflanze spezialisiert) ist, kannst du sie gezielt fördern, indem du diese Pflanze an einem sonnigen, eher feuchten Platz in deinem Garten ansiedelst. Achte darauf, diese Bereiche im Sommer nicht zu mähen, um die Raupen nicht zu gefährden. Jetzt im Februar ruht die Art noch in ihrem Lebensraum und ist nicht aktiv. Die Überwinterung erfolgt abseits der Flugphase im Verborgenen, wobei für die anderen Monate keine spezifischen Aktivitätsdaten vorliegen. Wenn du den Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) erhältst, schützt du einen hochspezialisierten Naturschatz. So leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt direkt vor deiner Haustür.
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Der Große Moorbläuling ist völlig harmlos und ein gern gesehener, wenn auch seltener Gartenbesucher. Da er als heimische Art unter Schutz steht, darf er nicht gefangen oder in seiner Entwicklung gestört werden. Das Tier sticht und beißt nicht und stellt keinerlei Gefahr für Menschen dar.
Der Große Moorbläuling (Maculinea teleius) gehört zur Familie der Bläulinge (Lycaenidae) in der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist eine in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimische Art, die durch ihre extrem spezialisierte Lebensweise auffällt. Da der Falter laut Datenbasis ausschließlich im Juli aktiv ist, bleibt er oft unentdeckt. Sein Leben ist untrennbar mit dem Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) verbunden, der in feuchten Wiesenbiotopen wächst. Eine Verwechslung ist aufgrund der starken Bindung an diesen spezifischen Standorttyp und die eine Futterpflanze unwahrscheinlich.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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