Bild folgtKI-generierte IllustrationMagnolia denudata
Auch bekannt als: Yulan-Magnolie
6
Arten
interagieren
73
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt Magnolia denudata durch ihre großen, rahmweißen Blütenkelche auf, die aufrecht wie kleine Kerzen an den noch blattlosen Zweigen stehen. Die Yulan-Magnolie ist eine Besonderheit für deinen Garten, da sie laut Datenlage bereits im Januar blüht und somit den Reigen der Blütengehölze extrem früh eröffnet. Da für diese Art keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, lässt sich ihr ökologischer Nutzen für einzelne Wildbienen oder Falter nicht konkret beziffern. In milden Wintern bietet sie jedoch ein seltenes Pollenangebot für die ersten aktiven Insekten des Jahres. Wenn du einen geschützten Platz hast, kannst du mit ihr einen wertvollen winterlichen Akzent setzen.
Weißer Wintertraum: Die Yulan-Magnolie blüht bereits im Januar.
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Nach aktuellen Daten blüht die Yulan-Magnolie bereits im Januar und besetzt damit eine ökologische Nische als extrem früher Blüher. Da in der Datenbank keine spezifischen Beziehungsdaten hinterlegt sind, können keine konkreten Arten von Wildbienen oder Schmetterlingen genannt werden, die direkt von ihr profitieren. Magnolien im Allgemeinen gelten jedoch als urtümliche Pflanzen, deren Pollen oft von Käfern als Bestäubern genutzt wird. Ihr ökologischer Wert liegt vor allem in der Bereitstellung von Nahrung an milden Wintertagen, wenn kaum andere Quellen verfügbar sind. Weitere spezifische Interaktionen mit der heimischen Fauna sind für diese Art derzeit nicht dokumentiert.
Die Yulan-Magnolie (Magnolia denudata) ist als nicht kindersicher eingestuft, da Rinde und Samen Inhaltsstoffe enthalten, die bei Verzehr zu Unverträglichkeiten führen können. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Gehölzen wie dem Seidelbast (Daphne mezereum) besteht aufgrund der völlig anderen Blütenform und Größe kaum. Dennoch solltest du darauf achten, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jan – Jan
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
15.47 m
Standort: Wähle einen windgeschützten, sonnigen Platz, damit die frühen Blüten im Januar nicht durch starke Fröste geschädigt werden.
Boden: Die Pflanze benötigt einen humosen (nährstoffreichen), leicht sauren Boden ohne Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich).
Pflanzzeit: Setze die Magnolie im März bis Mai oder von September bis Ende November in den Garten, solange der Boden offen ist.
Pflege: Da sie ein Flachwurzler (Pflanze mit Wurzeln dicht unter der Erdoberfläche) ist, solltest du auf das Hacken oder Graben unter der Krone verzichten.
Vermehrung: Eine Vermehrung ist im Hausgarten am ehesten über Absenker (heruntergebogene Zweige mit Erdkontakt) möglich.
Kombination: Ein idealer heimischer Partner ist das Buschwindröschen (Anemone nemorosa).
Ökologische Begründung: Dieser heimische Geophyt (Pflanze, die den Winter unter der Erde überdauert) nutzt das Licht am Boden, bevor das Laub der Magnolie den Bereich beschattet.
Die Yulan-Magnolie (Magnolia denudata) gehört zur Familie der Magnoliengewächse (Magnoliaceae) und ist der Ordnung der Magnolienartigen (Magnoliales) zugeordnet. Ursprünglich stammt sie aus den Bergwäldern Chinas, wird aber in Mitteleuropa aufgrund ihrer frühen Blütezeit geschätzt. Du erkennst sie an ihrem oft mehrstämmigen Wuchs und der charakteristischen silbergrauen Borke (äußere Gewebeschicht des Stammes). Die sommergrünen Blätter sind verkehrt-eiförmig und entfalten sich erst nach dem Abblühen der markanten weißen Kelche.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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