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Marsilea strigosa
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An seinen vierzähligen Blättern, die verblüffend an einen Glücksklee erinnern, lässt sich der Behaarte Kleefarn (Marsilea strigosa) sofort erkennen. Er ist jedoch kein echter Klee, sondern ein seltener Farn, der perfekt an das Leben in wechselnden Wasserständen angepasst ist. Im Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er spezialisierte Lebensräume wie sonnige, nährstoffarme Schlammflächen besiedelt. Er bietet Deckung für kleine Amphibien und wirbellose Wassertiere in der Flachwasserzone. Wenn du ein Faible für botanische Besonderheiten hast, ist dieser wärmeliebende Spezialist eine wunderbare Ergänzung für deinen Teichrand. Hast du schon ein sonniges Plätzchen für diesen seltenen Gast reserviert?
Vierblättriges Glück am Teichrand: Ein seltener Farngast für Sonnenanbeter.
Obwohl der Behaarte Kleefarn als Farn keinen Nektar für Bestäuber bereithält, erfüllt er eine wichtige Funktion im Ökosystem der Uferzonen. Er dient als Pionierpflanze auf offenen Schlammböden und trägt zur Stabilisierung dieser empfindlichen Übergangsbereiche bei. In naturnahen Gärten schafft er Strukturen für kleine Wasserlebewesen und Larven, die in der flachen Wasserzone Schutz suchen. Seine ökologische Bedeutung liegt vor allem in seiner Rolle als seltener Spezialist für wechselfeuchte Standorte. Durch die Ansiedlung dieser heimischen Art leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der botanischen Vielfalt in einer immer stärker genutzten Kulturlandschaft.
Bitte beachte, dass der Behaarte Kleefarn laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Ein achtsamer Umgang ist daher ratsam, und die Pflanze sollte so platziert werden, dass Kinder nicht zum Verzehr verleitet werden. Da keine spezifischen Vergiftungsdaten vorliegen, gilt eine allgemeine Vorsicht im familiären Gartenumfeld.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Der Behaarte Kleefarn gehört zur Familie der Kleefarngewächse (Marsileaceae) und ist in Mitteleuropa ein sehr seltener Vertreter der Farne. Sein natürlicher Lebensraum sind ephemere Gewässer (kurzzeitig wasserführende Senken) und Schlammfluren, die im Sommer trockenfallen können. Morphologisch auffällig ist sein kriechendes Rhizom (ein unterirdischer Wurzelstock), aus dem die lang gestielten Blätter entspringen. Als Farn bildet er keine Blüten, sondern vermehrt sich über Sporen, die in speziellen Kapseln, den Sporokarpien (becherförmige Sporenbehälter), an der Blattbasis entstehen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 30.01.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.