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Matricaria maritima
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Auch bekannt als: Matricaria maritima
An ihren strahlend weißen Blüten mit dem leuchtend gelben Knopf in der Mitte lässt sich die Küsten-Kamille (Matricaria maritima) sofort erkennen. Als heimischer Korbblütler ist sie eine wertvolle Bereicherung für naturnahe Gärten, da sie als Futterquelle für verschiedene heimische Bestäuber dient. Besonders in Gärten mit sandigen Böden oder in Küstennähe zeigt sie ihre ganze Robustheit und Anpassungsfähigkeit. Sie ist die ideale Wahl für Dich, wenn Du eine pflegeleichte Wildpflanze suchst, die auch mit schwierigen Standorten zurechtkommt. Mit ihrer Hilfe unterstützt Du die lokale Artenvielfalt direkt vor Deiner Haustür.
Robuste Küstenschönheit: Salzfest und eine sichere Bank für sonnige Sandböden.
Als heimische Wildpflanze spielt die Küsten-Kamille eine wichtige Rolle im regionalen Naturhaushalt. Ihre offenen Blütenkörbe sind so aufgebaut, dass Nektar und Pollen für eine Vielzahl von Fluginsekten leicht zugänglich sind. Besonders für Generalisten unter den Bestäubern bietet sie eine verlässliche Nahrungsquelle über den gesamten Sommer hinweg. In der kargen Küstenlandschaft oder in sandigen Gartenbereichen schließt sie eine wichtige ökologische Lücke. Durch ihre Samenbildung im Spätsommer liefert sie zudem wertvolle Energie für die lokale Fauna vor dem Winter.
Bitte beachte, dass die Küsten-Kamille in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft ist. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Küsten-Kamille gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine typische krautige Pflanze (nicht verholzend). In Deutschland ist sie vor allem in den Küstenregionen verbreitet, wo sie natürliche Lebensräume wie den Spülsaum (den Bereich am Strand, an dem organisches Material angespült wird) und Dünen besiedelt. Morphologisch fällt sie durch ihre oft fleischigen, fein zerteilten Blätter auf, die eine Anpassung an salzhaltige Luft und karge Böden darstellen. Im Gegensatz zur Echten Kamille ist ihr aromatischer Duft deutlich schwächer ausgeprägt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.