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Familie: Miridae
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Reuter, 1879
Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Megalocoleus naso ist eine Insektenart aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezifische Koerpergestalt auszeichnet. Als Vertreter der Miridae, der Weichwanzen, besitzt dieses Tier einen weichen, wenig sklerotisierten, also nicht stark verhaerteten Koerperbau. Die Ernaehrung dieser Wanzenart erfolgt durch das Saugen an Pflanzensaeften, wobei sie ihre Mundwerkzeuge als Stechruessel nutzen. In deinem Garten kannst du diese Tiere unterstuetzen, indem du auf den Einsatz von chemischen Pestiziden verzichtest, um ihre Lebensgrundlage zu erhalten. Da die Art in der Roten Liste fuer Deutschland als Daten unzureichend gefuehrt wird, ist eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Strukturen besonders wertvoll. Das Belassen von Laubschichten und Totholz bietet diesen Insekten wichtige Versteckmoeglichkeiten. Eine strukturreiche Umgebung mit verschiedenen Pflanzenarten beguenstigt die Anwesenheit solcher spezialisierten Insekten. Achte darauf, dass natuerliche Lebensraeume nicht durch zu haeufiges Maehen oder Aufraeumen zerstoert werden. So schaffst du einen Rueckzugsort fuer die lokale Insektenfauna.
Da fuer Megalocoleus naso keine spezifischen saisonalen Daten vorliegen, kann kein detaillierter Jahreszyklus angegeben werden.
Diese Wanzenart ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und stellt keine Gefahr dar. Sie gilt nicht als Schaedling im Gartenbau und unterliegt keinen speziellen Schutzstatus-Vorgaben, die ueber den allgemeinen Artenschutz hinausgehen.
Megalocoleus naso gehoert zur Familie der Miridae, den Weichwanzen, innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet, wobei ihr genauer Status aufgrund unzureichender Datenlage schwer einzuschaetzen ist. Wie alle Vertreter dieser Gruppe zeichnet sie sich durch eine spezialisierte Lebensweise aus, bei der sie Pflanzensaefte als Nahrungsquelle nutzt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.