Bild folgtKI-generierte IllustrationMelampyrum sylvaticum subsp. laricetorum
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Arten
interagieren
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dokumentiert
An ihren leuchtend gelben Blüten und den breiten, grünen Blättern lässt sich die Wald-Wachtelweizen-Unterart (Melampyrum sylvaticum subsp. laricetorum) sofort erkennen. In deinem Garten sorgt sie für alpine Wildnis-Atmosphäre an schattigen Plätzen. Da sie nur 0.21 m hoch wird, passt sie perfekt in den Vordergrund unter Gehölzen. Besonders Schmetterlinge wie der Wachtelweizen-Scheckenfalter (Mellicta athalia) und Hummeln wie die Ackerhummel (Bombus pascuorum) steuern sie gezielt an. Wenn du einen sauren, mageren Boden hast, ist sie eine echte Bereicherung für die Artenvielfalt. Probiere es aus und schaffe einen wertvollen Lebensraum für spezialisierte Waldbewohner.
Kühle Schönheit: Die 21 cm kleine Nische für den Wachtelweizen-Scheckenfalter.
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Für die Artenvielfalt in deinem Garten spielt diese Art eine wichtige Rolle, da sie spezialisierten Bestäubern Nahrung bietet. Nach aktuellen Daten ist sie eine wichtige Anlaufstelle für die Ackerhummel (Bombus pascuorum). Besonders wertvoll ist sie für den Wachtelweizen-Scheckenfalter (Mellicta athalia), dessen Raupen auf Arten dieser Gattung angewiesen sind. Die Samen sind mit rund 6,29 mg recht schwer, was eine Kurzdistanz-Ausbreitung begünstigt, oft unter Mithilfe von Ameisen. Da sie auch in kühleren, schattigen Lagen gedeiht, schließt sie eine ökologische Lücke, wo andere Blühpflanzen fehlen.
Bitte beachte, dass der Wald-Wachtelweizen als nicht kindersicher eingestuft wird. Er enthält Stoffe, die bei Verzehr für Menschen und Haustiere unverträglich sind. Achte daher darauf, wenn kleine Kinder oder neugierige Hunde in deinem Garten spielen. Ein vorsichtiger Umgang am richtigen Standort ist ratsam.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Boreal
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.214 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen schattigen Platz (Lichtwert 4), da die Pflanze direkte Sonne meidet.
Boden: Der Boden muss sauer (Reaktion 1) und sehr nährstoffarm (Schwachzehrer) sein – ideal für Waldgartenecken.
Feuchtigkeit: Achte auf eine frische, also mäßig feuchte Umgebung, ohne dass Staunässe entsteht.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Bodenvorbereitung: Bei zu kalkhaltigem Boden solltest du den Bereich mit saurem Substrat oder kalkfreiem Sand aufbereiten.
Wuchs: Mit einer Höhe von 0.21 m eignet sie sich hervorragend als niedriger Bodendecker unter Bäumen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre schweren Samen (Diasporen) über kurze Distanzen, lass sie nach der Reife einfach liegen.
Gute Partnerin: Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) – sie teilt die Vorliebe für saure Waldöden und bietet einen schönen Kontrast.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae), einer Gruppe, die oft als Halbschmarotzer an Baumwurzeln lebt. Sie ist in Deutschland und Finnland heimisch und bevorzugt alpine oder nördliche Lagen, was sie sehr kälteresistent macht. Ihr natürlicher Lebensraum sind schattige, saure und nährstoffarme Nadelwälder. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.21 m bleibt sie sehr kompakt. Die krautige Pflanze ist nicht verholzt und zeichnet sich durch ihre Breitblättrigkeit aus, wobei die einzelnen Blätter eine Fläche von etwa 248 mm² erreichen.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →