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Mentha ×dumetorum
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Auch bekannt als: Gebüsch-Minze
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Hain-Minze an ihrem herben Duft und den behaarten Blättern, die sie als robusten Bewohner feuchter Gartenbereiche auszeichnen. Diese heimische Pflanze ist ein wertvoller Baustein für den Artenschutz, da sie als wichtige Nektarquelle für seltene Falter dient. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere Schmetterlinge wie der Feurige Perlmuttfalter (Melitaea didyma) oder die Steppenheiden-Hesperie (Muschampia tessellum) von ihrem Angebot. Wenn du eine unkomplizierte Pflanze für nährstoffreiche, feuchte Ecken suchst, liegst du mit dieser Minze genau richtig. Sie zeigt dir mit ihrer Vitalität sofort, ob der Standort passt.
Ein Magnet für seltene Perlmuttfalter an feuchten Gartenplätzen.
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Die Hain-Minze ist eine herausragende Futterpflanze für eine Vielzahl an Schmetterlingen. Nach aktuellen Daten ist sie eine lebensnotwendige Nektarquelle für spezialisierte Arten wie den Feurigen Perlmuttfalter (Melitaea didyma) und die Steppenheiden-Hesperie (Muschampia tessellum). Auch verschiedene Dickkopffalter, darunter der Heilziest-Dickkopffalter (Carcharodus floccifera) und der Graubraune Dickkopffalter (Carcharodus lavatherae), fliegen die Blüten gezielt an. Da die Pflanze besonders an feuchten Standorten gedeiht, schließt sie eine wichtige ökologische Lücke in Gartenbereichen, die für viele andere Blühpflanzen zu nass sind. So förderst du eine hohe Diversität in allen Gartenbereichen.
Bitte beachte, dass die Hain-Minze laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Auch wenn viele Verwandte aus der Gattung der Minzen als Tee- oder Küchenkräuter bekannt sind, solltest du bei dieser speziellen Wildform im Beisein von Kindern oder Haustieren vorsichtig sein. Nutze sie im Zweifelsfall als reine Zier- und Naturschutzpflanze.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Die Hain-Minze (Mentha × dumetorum) ist ein Mitglied der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und stellt eine natürliche Kreuzung aus der Wasser-Minze und der Ross-Minze dar. Als indigene (einheimische) Art in Deutschland besiedelt sie bevorzugt feuchte Waldränder, Ufer und Gräben. Man erkennt sie an den violetten Blütenquirlen, die in den Blattachseln angeordnet sind, sowie an ihrem aufrechten Wuchs. Sie bevorzugt mäßig warme Lagen und kommt besonders gut mit kalkhaltigen, basischen Bodenverhältnissen zurecht.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.