Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Mentha carinthiaca
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Mentha muelleriana
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Kärntner Minze (Mentha carinthiaca) an ihrem charakteristischen, aromatischen Duft und den quirlständigen, meist violetten Blüten, die typisch für Lippenblütler angeordnet sind. Als seltener Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) ist sie eine ökologische Kostbarkeit in deinem Garten. Besonders gefährdete Falter wie der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) oder der Heilziest-Dickkopffalter (Carcharodus floccifera) nutzen sie als wichtige Energiequelle. In Deutschland steht sie auf der Roten Liste, weshalb du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Artenschutz leistest. Wenn du feuchte Ecken im Garten hast, ist diese Minze die ideale Wahl für dich.
Seltener Naturschatz: Die wichtige Nektartankstelle für bedrohte Dickkopffalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Minze eine essenzielle Tankstelle für spezialisierte Schmetterlinge. Neben dem Roten Scheckenfalter (Melitaea didyma) profitieren auch seltene Arten wie der Ziest-Dickkopffalter (Carcharodus lavatherae) und der Steppenheiden-Würfelfalter (Muschampia tessellum) von ihrem Nektarangebot. Auch der Heilziest-Dickkopffalter (Carcharodus floccifera) ist regelmäßig an den Blüten zu beobachten. Da die Art in der freien Natur in Deutschland gefährdet ist, dienen Gartenbestände als wichtige Rückzugsorte. Die im Boden lebenden Mykorrhiza-Pilze fördern zudem ein gesundes Bodenmilieu in deinem Garten.
Bitte beachte, dass die Kärntner Minze laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn viele Minzarten in der Küche beliebt sind, solltest du bei dieser speziellen Art vorsichtig sein und sie nicht für den Verzehr nutzen. Verwechslungen mit giftigen Doldenblütlern sind durch den typischen Minzgeruch der Blätter bei genauem Hinsehen jedoch ausgeschlossen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Die Kärntner Minze gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch). Botanisch wird sie oft als Naturhybride angesehen, die vor allem an feuchten Standorten wie Ufern oder Gräben gedeiht. Sie bildet vierkantige Stängel und kreuzgegenständige Blätter aus (Blätter stehen sich paarweise gegenüber, wobei das nächste Paar um 90 Grad versetzt ist). Die Pflanze geht eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) ein, was ihr hilft, Nährstoffe effizient aus dem Boden aufzunehmen.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.