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Mentha wirtgeniana
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Wirtgens Minze (Mentha wirtgeniana) verrät sich durch ihren intensiven, würzigen Duft und die charakteristisch in Etagen angeordneten, hellvioletten Blütenstände. Als in Deutschland und Österreich heimische Wildpflanze ist sie ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt in deinem Garten. Sie geht im Boden eine Verbindung mit der Arbuskulären Mykorrhiza (einer nützlichen Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ein, was sie besonders widerstandsfähig macht. Da sie an feuchte Standorte angepasst ist, bereichert sie ökologisch vor allem deine Uferzonen. Du kannst mit dieser Art eine seltene heimische Pflanze fördern, die perfekt in unsere Landschaft passt.
Heimisches Duftwunder für feuchte Ufer: Robust durch natürliche Pilz-Symbiose.
Diese heimische Minze spielt eine wichtige Rolle im lokalen Naturhaushalt, da sie als spezialisierter Bewohner von Feuchtgebieten fungiert. Durch ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (Zusammenarbeit mit Bodenpilzen) verbessert sie aktiv die Bodenqualität und die mikrobielle Vielfalt am Standort. In der Blütezeit stellt sie ein verlässliches Angebot an Nektar und Pollen bereit, das von verschiedenen heimischen Bestäubern genutzt wird. Da sie in Deutschland und Österreich zuhause ist, unterstützt sie die natürliche Balance in deinem Garten optimal. Mangels spezifischer Bestäubungsdaten für diese Art liegt ihr besonderer Wert im Erhalt der regionalen botanischen Vielfalt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Die Wirtgens Minze (Mentha wirtgeniana) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist eine in Deutschland und Österreich heimische Art. Sie besiedelt natürlicherweise feuchte Standorte wie Gräben, Uferbereiche und Sumpfwiesen. Morphologisch zeichnet sie sich durch die für Minzen typischen vierkantigen Stängel und gegenständigen (sich am Stängel gegenüberstehenden) Blätter aus. Die Pflanze nutzt die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), ein Pilzgeflecht im Boden, um ihre Nährstoffaufnahme an nassen Standorten zu optimieren. Ihr Wuchs ist ausdauernd und zeigt die typische Robustheit der Gattung.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.