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Micantulina stigmatipennis (Mulsant & Rey, 1855)
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Königskerzen-Blattzikade ist ein kleines Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezialisierte Lebensweise auszeichnet. Als Vertreterin der Cicadellidae, der Zikaden, besitzt sie einen charakteristischen Körperbau, der ihr eine effiziente Fortbewegung in der Vegetation ermöglicht. Diese Art ernährt sich ausschließlich durch das Saugen von Pflanzensäften, wobei sie mit ihrem speziellen Mundwerkzeug die Leitungsbahnen der Pflanzen anzapft. Da sie in Deutschland als gefährdet eingestuft ist, spielt sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht. In deinem Garten kannst du diese Zikade unterstützen, indem du auf den Einsatz von chemischen Pestiziden verzichtest, da diese ihre empfindlichen Lebensräume zerstören. Eine naturnahe Gestaltung mit vielfältigen Strukturen bietet ihr zudem notwendige Rückzugsorte. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist der Erhalt einer breiten botanischen Vielfalt die beste Maßnahme für ihr Überleben. Achte darauf, dass auch ungestörte Bereiche mit Laub oder Totholz vorhanden sind, um den Tieren Schutz zu bieten. Ein bewusster Umgang mit deinem Gartenraum hilft dabei, den Bestand dieser seltenen Art langfristig zu sichern.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschlüsselung der Lebensphasen. Generell sind Zikaden dieser Gruppe in den wärmeren Monaten aktiv, während sie den Winter in einem Ruhestadium verbringen.
Die Königskerzen-Blattzikade ist für den Menschen völlig harmlos und sticht nicht. Da sie als gefährdete Art eingestuft ist, sollte sie als wertvoller Bestandteil der heimischen Biodiversität betrachtet und geschützt werden.
Die Königskerzen-Blattzikade Micantulina stigmatipennis gehört zur Familie der Cicadellidae innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Sie ist in Deutschland verbreitet und gilt aufgrund ihrer Seltenheit als gefährdete Art der Roten Liste. Als spezialisiertes Insekt lebt sie in engem Kontakt mit ihrer Wirtsvegetation, von deren Säften sie sich ernährt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.