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Moehringia trinervia
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Auch bekannt als: Wald-Nabelmiere
3
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den drei markanten Blattnerven auf der Blattunterseite lässt sich die Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia) sofort erkennen. Diese bescheidene Wildpflanze ist ein wahrer Schatz für jene schattigen Ecken im Garten, an denen kaum etwas anderes wachsen mag. Als indigene (einheimische) Art ist sie perfekt an unser Klima angepasst und besetzt ökologische Nischen im Unterwuchs deiner Sträucher. Da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, unterstützt sie die natürliche Artenvielfalt deines Gartens allein durch ihre Präsenz als Bodendecker. Du machst hier alles richtig: Anstatt auf exotische Zierpflanzen zu setzen, gibst du einem ursprünglichen Waldbewohner eine Chance.
Dezent, heimisch und schattenerprobt: Die ideale Bodenhelferin für Waldgärten.
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In deinem Naturgarten übernimmt die Dreinervige Nabelmiere eine wichtige Funktion als ökologischer Lückenfüller. Da sie an schattigen Standorten gedeiht, schützt sie den Boden vor Austrocknung und Erosion durch Wind. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Daten zu einzelnen Bestäubern vorliegen, bereichert jede heimische Wildpflanze das Kleinklima und bietet Deckung für Bodenorganismen. Als indigene Art ist sie Teil des komplexen Nahrungsnetzes unserer Waldgesellschaften. In einem Garten, der auf Biodiversität setzt, ist sie ein wertvoller Baustein für die strukturelle Vielfalt im Schattenbereich.
Die Dreinervige Nabelmiere wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akuten Verwechslungsgefahren mit hochgiftigen Doppelgängern bekannt sind, solltest du darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine Platzierung im hinteren Bereich von Schattenbeeten, abseits von Spielbereichen, ist daher ratsam.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,154 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia) ist eine ein- bis zweijährige krautige Pflanze, die in Mitteleuropa weit verbreitet ist. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst schattige Laubwälder und Gebüschränder, wobei sie als indigen (einheimisch) gilt. Morphologisch zeichnet sie sich durch einen niederliegenden bis aufsteigenden Wuchs aus. Die kleinen, weißen Blüten sind zwar dezent, doch die eiförmigen, spitz zulaufenden Blätter mit den namensgebenden drei Längsnerven machen sie für den aufmerksamen Beobachter unverwechselbar.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.