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Myosotis discolor
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Auch bekannt als: Farbwechselndes Vergissmeinnicht
Wer das Bunte Vergissmeinnicht (Myosotis discolor) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Die winzigen Blueten wandeln ihre Farbe im Aufbluehen von Gelblich-Weiss zu einem kraeftigen Blau-Violett. Da sie auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht, leistet ihr Erhalt im Garten einen wertvollen Beitrag zum regionalen Artenschutz. Auf sonnigen und trockenen Standorten findet sie ihre Nische, ohne auf intensive Pflege angewiesen zu sein. Durch ihre Genuegsamkeit zeigt sie uns, wie wichtig magere Bodenstellen fuer die biologische Vielfalt sind. Schaffen auch Sie einen Platz fuer diesen Verwandlungskuenstler in Ihrem Garten.
Wandelbare Seltenheit: Die bedrohte Wildpflanze mit dem faszinierenden Farbwechsel.
Da fuer das Bunte Vergissmeinnicht keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, kann ich keine konkreten Arten nennen. Klar ist jedoch: Als gefaehrdete Art der Vorwarnliste (V) ist ihr blosser Erhalt im Garten ein oekologischer Gewinn. Sie besiedelt trockene Nischen, die fuer viele andere Pflanzen unbewohnbar sind, und bereichert so das kleinklimatische Gefuege. Ihre Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) foerdert ein stabiles Bodenleben. Indem du die Pflanze im Winter stehen laesst, bieten die Samen zudem eine potentielle Nahrungsquelle fuer kleine Voegel.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,153 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Bunte Vergissmeinnicht bevorzugt einen vollsonnigen Standort.
Das Bunte Vergissmeinnicht (Myosotis discolor) gehoert zur Familie der Raublattgewaechse (Boraginaceae) innerhalb der Ordnung der Borretschartigen. In Deutschland, Oesterreich und der Schweiz ist es als indigen (heimisch) oder Archaeophyt (alteingebuergerte Pflanze) verbreitet. Man findet es typischerweise auf kalkarmen Magerstandorten und trockenen Sandboeden. Morphologisch zeichnet es sich durch seine behaarten Blaetter und den charakteristischen Farbwechsel der Bluetenstutzwaelze (Bluetenstaende) aus.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.