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Myosotis praecox
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Auch bekannt als: Myosotis praecox
An den zierlichen, himmelblauen Blüten mit dem gelben Schlundring lässt sich das Ostsee-Vergissmeinnicht sofort erkennen. Als heimischer Vertreter unserer Flora ist es hervorragend an unser Klima angepasst und schließt im Frühsommer wertvolle Blühlücken für unsere Bestäuber. In deinem Naturgarten hilft es dabei, eine Art zu erhalten, die in der freien Landschaft seltener wird. Da die Pflanze eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), also eine Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen, eingeht, fördert sie die Gesundheit deines Bodens. Ein wunderbarer kleiner Blüher, der dir zeigt, dass du in deinem Garten ökologisch alles richtig machst.
Blaue Blütenpracht von Mai bis Juli: Ein heimischer Schatz für gesunde Böden.
Das Ostsee-Vergissmeinnicht bietet von Mai bis Juli ein beständiges Nektarangebot für die heimische Insektenwelt. Es dient als wichtige Nahrungsbrücke, wenn die ersten Frühlingsblumen bereits verblüht sind. Durch die Symbiose mit Bodenpilzen (AM-Mykorrhiza) trägt die Pflanze aktiv zur Stabilität des Boden-Ökosystems bei, was die Nährstoffversorgung umliegender Pflanzen verbessert. Da es sich um eine heimische Art handelt, ist sie perfekt in die lokalen Stoffkreisläufe integriert. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten fehlen, sichern solche Wildpflanzen die Grundversorgung kleinerer Wildbienen-Arten. Im Winter bieten die trockenen Stängel zudem Unterschlupf für winzige Nützlinge.
Das Ostsee-Vergissmeinnicht ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Raublattgewächse enthält es Stoffe, die bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können. Achte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile essen. Im Zweifelsfall ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Ostsee-Vergissmeinnicht (Myosotis praecox) gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Es ist in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch) oder als Archäophyt (eine vor langer Zeit vom Menschen eingeführte Art) eingestuft. Typischerweise besiedelt es offene, sonnige Standorte auf sandigen oder kiesigen Böden. Charakteristisch sind die behaarten Blätter und die typisch eingerollten Blütenstände, die man in der Botanik als Wickel bezeichnet. In der Roten Liste wird es derzeit als ungefährdet geführt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.